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	<title>Deltanews.de &#187; re:publica 09</title>
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	<description>bloggen im dreieck</description>
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		<title>Von Berlin in die Metropolregion</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 19:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rund um den Job]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica 09]]></category>
		<category><![CDATA[RNF]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Die re:publica 09 im bewegten Bild bei RNF Ich hatte ja schon über meine persönlichen Eindrücke auf der re:publica 09 geschrieben &#8211; was nun noch fehlte, war der Beitrag im Rhein-Neckar Fernsehen. Ich hatte mir vorgenommen, Blogger aus unserer Gegend zu finden, die eigens wegen des Bloggertreffens in die Hauptstadt fahren und sie zumindest ansatzweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em><strong>Die re:publica 09 im bewegten Bild bei RNF</strong></em></p>
<p>Ich hatte ja schon über meine <a href="http://www.deltanews.de/2009/04/07/unvermeidlich-republica-09/" target="_blank">persönlichen Eindrücke auf der re:publica 09</a> geschrieben &#8211; was nun noch fehlte, war der Beitrag im Rhein-Neckar Fernsehen. Ich hatte mir vorgenommen, Blogger aus unserer Gegend zu finden, die eigens wegen des Bloggertreffens in die Hauptstadt fahren und sie zumindest ansatzweise zu porträtieren &#8211; dank Twitter ging diese Recherche relativ schnell. <img src='http://www.deltanews.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein Beitrag im Regionalsender mit Berlin als Hauptspielort ist natürlich eher ungewöhnlich, aber schließlich passte es dennoch: Da unser Sender zum <a href="http://www.maimarkt.de" target="_blank">Maimarkt in Mannheim</a> seine noch recht jungen zwonulligen Aktvitäten im Internet auf breiter Ebene bekannt machen will, kam das Thema Blogs gerade recht. Anhand der <a href="http://blog.rnf.de/?p=101" target="_blank">beiden Blogger aus dem Rhein-Neckar-Dreieck</a> (die wir in unserem RNF-Blogpost natürlich auch verlinkt haben) konnte ich das Thema so aufbereiten, dass via TV nun auch solche Menschen etwas über Interaktivität im Netz erfahren haben, die nicht täglich mit den bekannten Instrumenten umgehen.</p>
<p>Der folgende Beitrag ist im Original im <a href="http://www.rnf.de/videoportal/sendung/blogs_in_der_metropolregion_rhein_neckar_de" target="_blank">RNF-Video-Portal</a> zu sehen und ging am 23. April in RNF Life über den Sender.</p>
<p><object width="480" height="393" data="http://media1.rnf.de/6.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="name" value="6.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="align" value="middle" /><param name="flashvars" value="listXML=http://www.rnf.de/index.php/videoportal/playlist/1708&amp;logo=true" /><param name="src" value="http://media1.rnf.de/6.swf" /><param name="wmode" value="window" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /></object></p>
<p>Frage am Rande: Welche Nicknames habe ich da beim Dreh eigentlich eingefangen? @pickiHH, @50hz, @zoernert und @mc_o sind klar &#8211; und wen noch?</p>
<p style="clear: both;">
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		<title>Unvermeidlich: re:publica 09</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 20:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica 09]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenig Handfestes, etwas Greifbares, viel Wertvolles &#8211; meine Premiere auf der Blogger-Konferenz Inzwischen haben sie sich gesetzt, die Eindrücke aus der Kalkscheune und dem Friedrichstadtpalast. Ich will Euch nicht mit der x-ten &#8220;re:view&#8221; langweilen &#8211; andere haben das alles längst niedergeschrieben und ihren berufenen Senf dazu gegeben. Eine Weile hab&#8217; ich überlegt, ob ich überhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Wenig Handfestes, etwas Greifbares, viel Wertvolles &#8211; meine Premiere auf der Blogger-Konferenz</strong></em></p>
<p>Inzwischen haben sie sich gesetzt, die Eindrücke aus der Kalkscheune und dem Friedrichstadtpalast. Ich will Euch nicht mit der x-ten <em>&#8220;re:view&#8221;</em> langweilen &#8211; andere haben das alles längst niedergeschrieben und ihren berufenen Senf dazu gegeben. Eine Weile hab&#8217; ich überlegt, ob ich überhaupt noch was über die re:publica schreiben soll &#8211; aber hey&#8230; eine Bloggerkonferenz besuchen ohne einen Blogpost abzusetzen &#8211; wo kämen wir denn da hin?!?</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-414" title="dsc_0105" src="http://www.deltanews.de/wp-content/dsc_0105-500x375.jpg" alt="dsc_0105" width="500" height="375" /></p>
<p>Ich war ja irgendwie mit zwei Hüten da: In erster Linie als Journalist (der Beitrag ist mangels Platz in der Sendung noch nicht on air gewesen), in zweiter Linie eben auch als Blogger. Wurde ja auch Zeit, dass ich mir &#8220;die Szene&#8221; mal anschaue. Und es passte irgendwie auch ganz gut zum 1. Geburtstag von deltanews.de.  Mir ging es da offenbar wie vielen &#8220;Artgenossen&#8221;: Man will die Leute hinter den Nicknames auf Twitter und die Leute von der Blogroll einfach mal sehen, bestenfalls kennenlernen, ein bisschen schnacken und ein Gesicht zu den Tweets und Posts bekommen. Dieses Ziel hat sich für mich zu 100 Prozent erfüllt. Es waren a) jede Menge Online-Bekanntschaften da und b) sie waren identifizierbar. Meine Timeline wurde real. Was mich in der früher getroffenen Annahme bestärkt hat, dass viele Blogger und Twitterer sich von anderen Spezies im Web unterscheiden, die ihre Persönlichkeit verschleiern und komplett anonymisieren. Das war der Grund, weswegen ich mich früher von Foren fernhielt, in denen man sich zum Freiwild für Trolle machte. In der Blogosphäre stehen letzten Endes dann doch &#8220;reale&#8221; Menschen hinter der Meinung &#8211; das macht das Mitmachweb sympathisch und straft in meinen Augen diejenigen Stimmen Lügen, die Web-Zwo-Nullies als Tasten tippende, sozial verhärmte, nachtaktive Monster sehen. Ich habe in Berlin eine aktive, sozial kompetente, intelligente (ok, ich lass langsam gut sein&#8230;) lustige Masse Mensch getroffen.</p>
<p>Irgendwann erreichten mich DMs, ob ich in der Spree versoffen sei. Das viele Real-Life-Geschnacke führte dazu, dass ich ausgerechnet auf der re:publica so offline war wie lange nicht&#8230; Wie absurd ist das denn? Zumal es nicht mit dem fehlenden W-LAN zusammen hing oder einer iPhone-geplagten, überlasteten T-Mobile-Zelle (ich hab ja Vodafone <img src='http://www.deltanews.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Nee, ich hab&#8217; einfach nur mit Menschen geredet. Die ganze Chose war schlichtweg kurzweilig, kommunikativ, lustig. Face to Face. Und die Themen gingen nicht aus. Wie auch das Schaf schrieb:</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-413" title="screenie_stijlroyal_rp09" src="http://www.deltanews.de/wp-content/screenie_stijlroyal_rp09-500x233.jpg" alt="screenie_stijlroyal_rp09" width="500" height="233" /></p>
<p>Und darum ging&#8217;s ja nun. Soviel zum Wertvollen.</p>
<p><img src="file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/rkuehnl.RNFWIN/Eigene%20Dateien/Eigene%20Bilder/screenie_stijlroyal_rp09.jpg" alt="" /></p>
<p>Zum Greifbaren: der Poken. Man! What a hype! Herrlich. Ich hab selten so viel Spaß mit einem USB-Stick gehabt. Erwachsene, durchaus ernstzunehmende Menschen, tragen einen Pandabären, Biene Maja oder den Voodoo-Typen um den Hals und freuen sich, wenn beim &#8220;High Four&#8221; ein grünes Lichterl leuchtet. Mal im Ernst: Der Poken als elektronische Visitenkarte zum Connecten in allen möglichen Netzwerken war eine Innovation auf der re:publica &#8211; in einer Nacht- und Nebelaktion aus den Niederlanden importiert, halboffiziell in der Kalkscheune vercheckt &#8211; ein Live-Meme mit Spaßfaktor. Feines Spielzeug der early adopters. Klasse.</p>
<p>Was mir nur fehlte, war das Handfeste, die News. Der Hint auf das nächste &#8220;Big Thing&#8221;. Ich hörte in den Panels Vieles zur Selbstpositionierung der Blogbranche. Das, was anderswo als Orientierungslosigkeit oder Stagnation gewertet wurde. Nun ja &#8211; nach Jahren rasender Entwicklung darf man sich ja durchaus mal die ein oder andere Sinnfrage stellen. Ist ja ok, solange die Zunft am Ende nicht in kollektiver Depression versinkt.</p>
<p>Was ich nicht ganz verstehe, das möchte ich an dieser Stelle mal anmerken, ist die Stellenwertdiskussion um Blogs und Journalismus. Manchmal erscheint es mir, als wollten die größten Verfechter der Freiheit im Netz den Journalismus niederschreiben. Warum eigentlich? Ich bin der Diskussion um Medienwandel mit gemischten Gefühlen gefolgt.</p>
<p>Warum finden einzelne Blogs nicht die Akzeptanz und das Gewicht wie &#8220;etablierte&#8221; Medien und gegebenenfalls ihre Online-Portale? Ich glaube, die Antworten liegen näher, als man gemeinhin denkt: Etablierte Redaktionen bieten ein breites Portfolio an Information und sie haben an sich selbst den Anspruch, in den selbst gewählten Themenfelder das &#8220;relevant set&#8221; an Themen möglichst vollständig und gewichtet abzubilden. Zum Filtern, Aufbereiten und Gewichten der Information braucht es Manpower, also Menschen. Sie agieren als Organisation &#8211; das ist die Redaktion. Wobei zum Job des Redakteurs eben auch mal gehört, dass er sich mit Dingen beschäftigt, die ihn nicht so sehr interessieren und die ihm nicht so liegen. Und er wird dennoch versuchen, sie auf das Relevante zu aggregieren, objektiv aufzubereiten, und sich dann eine gegebenfalls in einem Kommentar oder einem Leitartkel eine Meinung zu bilden. Das bedeutet für den User oder Leser kurze Wege und wenig Aufwand: Sein Bedarf an Information wird gestillt, er hat einen Überblick über das Weltgeschehen. Die Usability eines Nachrichtenportals als einer einzigen Quelle ist unschlagbar.</p>
<p>Bei Blogs sieht das doch ein bisschen anders aus. Davon mal abgesehen, dass ich als User viel Zeit investieren muss, um meinen Reader qualifiziert zu füllen. In Blogs herrscht Meinung vor, die oftmals bereits auf Sekundärquellen beruht. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Viele in der Blogosphäre sind Einzelkämpfer und beackern Spezialthemen. Oft in der Freizeit, sehr idealistisch, unbezahlt. Ich habe dort viel Qualität gelesen, Ernsthaftes, Lustiges, Bedenkenswertes. Und meine Orientierungsphase diesbezüglich ist noch lange nicht abgeschlossen. Aber die gesammelte Information, die ich als User bekomme und in meinem Feedreader finde, ist nunmal weitestgehend unstrukturiert, nahezu willkürlich, viele Bereiche des Lebens finden gar keine Beachtung. Oder ist klar einer Interessenseite zuzuordnen und braucht eine entsprechende Quellenkritik. Jedenfalls ist dieser Mix nicht so, dass ich von heute auf morgen die Information von professionellen Redaktionen (egal ob Zeitung, Radio, Fernsehen oder Online-Portal, je nach Zugangsmöglichkeit) damit substituieren würde ohne in der Angst zu leben, die nächste Bundestagswahl zu verpassen.</p>
<p>Nun könnten Blogger sich zusammen tun und sagen: &#8220;Ok, wir liefern ein Vollsortiment. Wir decken die relevanten Themen ab, so dass ein Leser sich gut informiert fühlt und bei <em>uns</em> liest. Wir schaffen Objektivität. Wir haben eine Meinung. Wir machen ein unabhängiges Blogportal.&#8221; Was am Ende rauskäme, davon bin ich überzeugt, wäre nicht weit von den bekannten Nachrichtenportalen entfernt. Es würde bedeuten, dass die Blogger sich redaktionell organisieren (müssen), virtuell oder tatsächlich. Das ist dann bald auch nicht mehr in der Freizeit zu stemmen, man geht ja eine Verpflichtung gegenüber seinen Lesern ein hinsichtlich Quantität, Qualität und Konstanz&#8230; das Portal wird vermarktet&#8230; Werbung&#8230; und der ganze Rattenschwanz. Mit der Diskussion: Was wollen wir den Usern bieten? Wer beackert welches Thema? Welches Thema lassen wir weg? Welche Stellung beziehen wir zu diesem oder jenem Thema? Also ist es am Ende dann doch wieder Journalismus. Die Grenzen verwischen. Das tun sie eh schon. Und ich finde es ok.</p>
<p>Dagegen finde ich es ziemlichen Kappes, Journalisten per se als das Feindbild der Blogosphäre aufzubauen, wie ich es auch habe anklingen hören. Sicherlich gibt es Populisten in der Zunft. Themenfilter. Kampagnenmacher. Sie stehen dann auch im Kreuzfeuer der Blogs. Zurecht. Wobei Blogger da ihrerseits sehr selektiv sind und gleich nach ganz oben ins Regal greifen. Welcher Blogger kümmert sich in der Medienkritik beispielsweise um die Heerscharen von Lokal- und Regionaljournalisten oder setzt sich selbst mal in eine Gemeinderatssitzung auf dem Dorf und verbreitet Information und Meinung darüber? Liest hunderte Mails regionaler Polizeistationen, filtert, wählt aus. Wühlt sich durch Pressemitteilungen von Ortsvereinen. Laaaangweilig. Stimmt &#8211; das ist hartes Brot und brächte erstmal nicht viele Klicks. Ist aber auch Arbeit von Journalisten. Und aus dieser Arbeit entstehen oft erst die Geschichten, die dann in den großen Portalen landen. Es sind die Puzzlestückchen, die das große Ganze formen. Journalismus ist aktives Netzwerken auf breiter Basis mit Presseagenturen als Mittler. Blogger werfen Journalisten zuweilen vor auf einem hohen Ross zu sitzen, weil sie sich als die wahren &#8220;Hüter der Information&#8221; wähnen. Naja &#8211; lässt man den Pathos mal weg, dann ist Vieles im Journalismus Routine-Arbeit, Handwerk, Zeug, das weggeschafft wird. Nicht in jeder 60-Zeilen-Meldung auf Seite 3 steckt potenziell ein Pulitzer-Preis und nicht jeder 30-Sekünder ist ein Quotenbringer.</p>
<p>Mal sehen. Wir sind ja mittendrin im Wandel. Mit einer wachsenden Online-Bevölkerung finden sich wahrscheinlich auch immer weitere Spielarten des Bloggens, etwa regionale oder spartenorientierte Bloggernetzwerke. Varianten, die heute noch nicht so verbreitet sind, jedenfalls nicht flächendeckend. Und darüber wird sich auch die Wahrnehmung unter den Lesern verändern, von denen viele heute noch &#8220;Blog&#8221; mit &#8220;öffentlichem Fotoalbum&#8221; gleichsetzen. Eine Diskussion darüber finde ich wichtig, nicht nur online, sondern face-to-face. Dafür ist die re:publica ein perfektes Forum &#8211; daher zum Ende einfach nochmal ein Dank an Johnny Häusler et al. &#8211; Gut gemacht!</p>
<p style="clear: both;">
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