iPhone: Was ist denn nun mit Multitasking?

July 7th, 2010 by Ralph View Comments »
Also, ehrlich. Irgendwie habe ich mir das mit iOS4 anders vorgestellt, dieses Multi-Tasking. Ich hatte die Idee, dass Anwendungen im Hintergrund wirklich weiterarbeiten, wenn sie nicht nichtbar sind. Dass zum Beispiel meine Navigation (Skobbler) weiterhin Ansagen macht, auch wenn sie nicht sichtbar ist, und vor allem, dass sie nicht neu gestartet werden muss, wenn sie aus dem Hintergrund wieder nach vorne geholt wird. Nun mag es sein, dass Skobbler einfach noch nicht multitaskingfähig ist und sich da mit dem nächsten Update noch etwas tut. Aber selbst Apps, die explizit als iOS4-fähig gelten, verhalten sich nicht wesentlich vorteilhafter als zuvor. “Twitter for iPhone” beispielsweise aktualisiert Tweets nicht, wenn es im Hintergrund läuft.

Einige Bildbearbeitungsprogramme immerhin behalten den aktuellen Status bei, wenn sie vorübergehend in den Hintergrund gelegt werden. Aber ist “Status beibehalten” gleichzusetzen mit “Multi-Tasking”, also: “mehrere Anwendungen ausführen” im Sinne von “mehrere Anwendungen arbeiten lassen”? Mir kommt das im Moment mehr vor wie eine Schnellstartleiste oder so ein “Bevorzugte Anwendungen”-Ding.

Was mir darüber hinaus fehlt, ist eine Möglichkeit, alle “offenen” Anwendungen zu schließen. Dass sich die Leiste da unten im Lauf der Zeit immer weiter mit Apps füllt, finde ich eher unvollkommen gelöst.
Kennt irgendwer Tipps und Tricks zum Themenkomplex Multi-Tasking? Und damit meine ich nicht ein lapidar dahin geworfenes “Jailbreak”… ;-)

Posted via email from Hingepinnt und hergeplotzert

iPhone und Tethering. Gefällt mir.

July 6th, 2010 by Ralph View Comments »

Nach dem Update auf iOS4 tauchte der Punkt “Tethering” bereits in den Netzwerk-Einstellungen meines iPhones 3GS auf. Ich versuchte eine Verbindung zwischen MacBook Pro und iPhone herzustellen, das klappte aber nicht auf Anhieb, und ich hab mich dann auch nicht mehr darum gekümmert.

Als ich jetzt mal wieder mehr zufällig in die Mac-Netzwerk-Einstellungen klickte, konnte ich mein iPhone sehen. Noch eben in den Netzwerk-Einstellungen des Fons wieder “Internet-Tethering” aktiviert – und zapp, war ich drin, mit dem Mac, in diesem Internet. Völlig unkompliziert. Das mag für die meisten vielleicht schon wieder ein alter Hut sein – aber mir gefällt das jetzt einfach mal, weil ich nun unabhängig von meinem Surfstick g’schwind mal online gehen kann, und via Bluetooth zwischen iPhone und Macbook sogar ohne USB-Kabel. Wobei: Bei Letzterem dürfte der Akku des iPhones binnen kurzer Zeit leergesaugt sein… Dafür gibt’s einen halben Klick auf den “Gefällt mir nicht”-Button.

Posted via email from Hingepinnt und hergeplotzert

Die Amazon-”Zitrone”

July 1st, 2010 by Ralph View Comments »
Dass es bei Amazon jetzt auch Lebensmittel zu kaufen gibt, finde ich klasse. Unsere Tassimo-Dinger bestellen wir da schon ewig, weil’s unkompliziert, schnell und versandkostenfrei geht. Bei frischen Lebensmitteln, hm…, mal gucken wie attraktiv das ist und wie sich das preislich gestaltet. So genau hab’ ich da noch nicht reingeschaut. Das Highlight des ersten Besuchs in der Lebensmittelabteilung war für mich heute aber die “Bio-Zitrone” – und vor allem auch die Rezensionen dazu. Ein typischer Fall von: Finde den Fehler… (hingeführt vom @bigmue)

Posted via email from Hingepinnt und hergeplotzert

Links for 2010-06-20

June 21st, 2010 by Ralph View Comments »

Grüner Daumen war gestern…

June 18th, 2010 by Ralph View Comments »

…heute genügt in aller Regel eine detaillierte und leicht verständliche Pflegeanweisung, um im heimischen Beet einen ansehnlichen Wachstums- und Blütenerfolg zu erzielen.

Posted via web from Hingepinnt und hergeplotzert

Contact.

June 4th, 2010 by Ralph View Comments »

Jodie Foster hätte ihren Spaß. Hier, im Wallis. Zwischen Leuk und Leukerbad, an einem der nördlichen Hänge des Rhône-Tals. Zwischen Weinbergen, mittelalterlichen Burgen, Skigebieten – unwirklich, unpassend, unübersehbar: ein Plateau, vollgebaut mit Satelliten-Schüsseln. Dutzenden. Betrachtet man sie aus der Entfernung, vom Tal oder einem Nachbarberg aus, dann scheinen die Dimensionen zu verwischen – denn sie passen nicht ins übliche Wahrnehmungsschema. Sie sind groß, sehr groß. So groß, dass sie in Google Earth oder Google Maps problemlos auszumachen sind.
Größere Kartenansicht

Nähert man sich dem Plateau, beschleicht einen unwillkürlich ein Hauch von Science Fiction, Mystery. Dieses “Akte X”-Ding. Das, was man auch fühlt, wenn man ein Atomkraftwerk besucht. Ruhig ist es rund um die Satelliten-Schüsseln. Kein Mensch da. Mehrere tausend Quadratmeter Areal, aber scheinbar menschenleer. Nur diese Dinger. Die sich manchmal langsam, sehr langsam, beginnen zu bewegen. Rund 30 Meter hoch sind sie. Parabol-Antennen. Und sie verströmen diesen Odem des 80er-Jahre High-Tech. Und natürlich fragt man sich: Wozu sind sie da? Überdimensionierter Lauschangriff? Suche nach “Contact”, nach den Außerirdischen, irgendwo da draußen?

Eigentlich erwartet man, irgendwelche campierenden Verschwörungsfanatiker vor dem Hochsicherheitstor aufzuschrecken. Die mit dem Alien tanzen. Aber nichtmal die sind hier. Statt dessen zeigt ein schüchterner Pfeil in Richtung “Expo”.

Ein Pfad durch ein kleines Wäldchen führt zu einem Pavillon, der vor 20 Jahren sicherlich sehr futuristisch wirkte. Auch hier – kein Mensch. Die Ausstellung zur Schüssel ist nicht sehr ausführlich, dafür ziemlich in die Jahre gekommen, aber immerhin kostenlos. Und sie lehrt, dass die Schweiz hier nicht etwa Aliens sucht, sondern anderweitig Kontakt schafft: Die Erdfunkstelle im Wallis verbindet die “Intelsat”-Satelliten auf der geostationären Umlaufbahn über dem Atlantik mit denen über dem Pazifik. Eine Relaisstation also für Telefon, Fernsehen, Internet. Dazu kommen Verbindungen über Eutelsat. Und irgendwie kann alles kreuz und quer gekoppelt und miteinander verbunden werden. Leider ist die “Expo” für Laien nicht sehr verständlich und für Fortgeschrittene nicht sehr auskunftsfreudig.

Immerhin beantwortet die Ausstellung die Frage, warum die Eidgenossen ausgerechnet hier, inmitten eines Landstrichs, in dem Rainer Maria Rilke Inspiration suchte, fand und in dem er schließlich begraben wurde, warum also ausgerechnet hier die Schüsseln aufstellen mussten?

Offenbar hängt dies ausgerechnet mit den Vorzügen eben dieses Landstrichs zusammen: Die Berge beidseits des Rhône-Tals schützen die filigrane Technik vor allzu wilden Stürmen, dazu hat das Wallis die höchste Sonnenscheindauer in der Schweiz – und wolkenfreier Himmel hat einer Satelliten-Verbindung schon immer gut getan. Außerdem biete das Plateau, so heißt es, freie Sicht auf die Satelliten über Atlantik und Pazifik. Und von Aliens ausgesandte elektromagnetische Wellen – die lassen sich hier bestimmt auch brilliant gut empfangen… Und nur hier… [an dieser Stelle bitte ein bisschen Unheimlichmusik dazu denken]

Die folgenden zwölf Bilder sind bei Flickr nochmal in Ruhe anzugucken. Auf dem ersten Foto sind die Schüsseln in der linken Bildhäfte zu sehen – aus etwa 10 km Entfernung.

more about “Satelliten-Schüsseln Leuk“, posted with vodpod

Eishockey-WM – mein Fazit

May 22nd, 2010 by Ralph View Comments »

Nun isses also vorbei. Also: Für Deutschland vorbei. Im Halbfinale hat die DEB-Auswahl gegen Russland verloren. 1:2. Gegen Russland! Als ich als Hockey-Knirps vor… ja, vor vielen Jahren… im Mannheimer Friedrichspark ein Spiel der Deutschen gegen die UdSSR gesehen habe, gab's 1:8 auf die Mütze. Und es sah für Tretjak und Co. mehr wie ein Trainingsspiel aus. Das war heute anders: Die Deutschen boten ihrem Gegner Paroli – und wie. Das war ein Match auf Augenhöhe, und Russland darf sich glücklich schätzen, einigermaßen unbeschadet aus der Nummer herausgekommen zu sein. Gegen Ende des letzten Drittels erst baute Deutschland ab; man konnte sehen, wie weh jedes Forechecking da tat, trotzdem haben die Jungs nicht aufgesteckt. Dass es dann diesen unglücklichen Fehlpass an der gegnerischen blauen Linie gab, zwei Minuten vor Schluss – das war vielleicht schon dem Kräfteverschleiß geschuldet. Ein Fehler, den Russland gnadenlos nutzte. Klar. Eiskalt. Das 1:2 war ein Kracher-Treffer; aus dem Handgelenk in den Winkel, Präzisionsarbeit.

Das Ende eines Traumes. Immerhin hat der aber lang gedauert – bis ins Halbfinale! Ein schöneres Ende hätte sich diese WM in Deutschland nicht wünschen können. Ich habe mir selbst drei Spiele in der SAP-Arena angeschaut: Lettland, Schweiz, Tschechien, Kasachstan und Frankreich trafen da aufeinander – und es waren tolle Spiele. Schnell, hart, fast ohne Unterbrechungen. Dass Deutschland dieses Tempo fast bis zum Ende mitgehen konnte, war alleine schon aller Ehren wert. Und – was im Fernsehen vielleicht gar nicht so gut rüberkam: Auf der Tribüne standen die Anhänger der jeweiligen Gegner gemeinsam in einem Block! Und es gab keine Keile, keine brenzligen Situationen. Sie feierten zusammen, am Ende immer einer ein bisschen mehr als der andere, aber vollkommen gewaltfrei.

Nun wird bestimmt wieder häufig von der "Werbung für den Sport" zu hören und zu lesen sein – in diesem Fall stimmt das wirklich. Die WM hat gezeigt, dass Eishockey in Deutschland zu Unrecht noch immer ein Schattendasein führt. Nun faszinierte Deutschland diesmal durch die "geschlossene Mannschaftsleistung", sie war als homogene Truppe erfolgreich. Vielleicht brauchen wir jetzt einfach mal ein paar Typen, die auch abseits des Eises eine gute Figur machen, die auch den Boulevard bedienen. Und dann hätte der Sport die Chance, den WM-Boost mitzunehmen und sich endgültig in der Breite zu etablieren. Endlich.

Posted via email from Hingepinnt und hergeplotzert

Dislike.

May 3rd, 2010 by Ralph View Comments »

Die Idee verfängt. Inmitten einer Flut von Favs, Bewertungssternchen, “Gefällt mir”-Klicks einfach mal was nicht leiden können. Gelesen, für doof befunden, disliked. Und weg.

Vergangene Woche hat yiid.com das Konzept über die neue Seite opendislike.org offensiv promoted (Blogpost) – und dafür respektables Echo geerntet. Spätestens als Mashable sich des Themas annahm, war es international im Gespräch. YIID-Nutzern ist die Denke im übrigen nicht neu: auf der Plattform gibt es seit geraumer Zeit die Möglichkeit, neben dem bekannten “Gefällt”-  alternativ den “Gefällt nicht”-Knopf zu drücken.

Nun ist der “Open Dislike Button” als Gegenpart zu Facebooks “Like”-Button sicherlich nett gemeint – doch welcher Seitenbetreiber hätte wohl ernsthaft die Absicht oder das Verlangen, seine Leser auf blöde Gedanken zu bringen und aktiv einen “Gefällt mir nicht”-Knopf in die Seite einzubauen? … Also? … Damit ist wohl relativ klar, dass der Knopf nicht unbedingt eine große Karriere machen wird – sein Konzept aber schon. Zum Beispiel über den Weg, den Thorsten Zoerner vorschlägt: Er plädiert für ein Bookmarklet, über das der User seinem Unmut über eine Seite Luft machen kann. Und plötzlich wird ein Schuh daraus: Je mehr Leser sich via Bookmarklet äußern – wie sie es häufig im positiven Sinne z.B. via StumbleUpon ja schon tun  – desto höher steigt eine Seite oder ein Artikel im – nennen wir es mal: “Bullshit-Ranking”  auf OpenDislike.org. Eine Rangliste des größten Dünnsinns im Netz, der lauesten Argumentation, der größtanzunehmenden Leser-Verarsche. Ein Instrument des Massenregulativs. Irgendwer würde wahrscheinlich bald auf die Idee kommen, Facebook-Likes gegen YIID-Dislikes zu saldieren – warum eigentlich nicht?

Und jetzt gleich mal gucken, ob bullshitpara.de noch frei ist…

“Gefällt mir” im eigenen WordPress-Blog

April 30th, 2010 by Ralph View Comments »

Das ging ja nun wirklich ganz einfach: Dank des kompromisslos unkomplizierten Tutorials von Andreas Jacob auf cordobo.com habe ich nun auch hier auf deltanews.de einen Facebook-”Gefällt mir”-Button. Schaut gut aus. Gefällt mir.

Links for 2010-04-26

April 27th, 2010 by Ralph View Comments »