Archive for the ‘Privat und selbstreferenziell’ category

Das nanotechnologische Nana-Virus

March 15th, 2010

Seit knapp zwei Wochen läuft in Mannheim eine virale Kampagne. Etwa hier oder hier oder hier.  Darauf gekommen bin ich, weil ich ein ominöses Päckchen bekommen bekommen habe, dessen Inhalt mich zu einem Spiel aufforderte. Ganz offenbar – das war schnell klar – gehörte das Päckchen zu einer viralen Kampagne, um ein Projekt, ein Unternehmen oder ein Produkt zu pushen. Neben der Frage, wie das Spiel vorangehen würde, interessierte mich insbesondere die Frage, wer dieses Spiel initiiert hatte. Und darum geht es im folgenden Beitrag, der heute in der Sendung “RNF Life” des Rhein-Neckar Fernsehens ausgestrahlt wurde. *) [siehe sehr weit unten]

Inzwischen weiß ich, dass 30 dieser Pakete an Blogger, Gamer und Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar verschickt wurden. Das “Virus” wurde also chirurgisch genau gesetzt – der Versender konnte sich kaum Streuverluste leisten und musste sich sicher sein, dass die Empfänger auf die Aktion einsteigen würden.

Nun könnte man sagen: RNF hat sich zum Werkzeug dieser Kampagne machen lassen, indem es der Aktion im redaktionellen Teil ein Forum geboten hat. Nun ja. Ok. Ein Stück weit. Andererseits ist die Kampagne aber doch außergewöhnlich und phantasievoll – und eine solche Geschichte kann man ruhig mal erzählen, zumal die qualitativ hochwertige Nano-Ausstellung des “Technoseums” auch unter anderen Aspekten Gegenstand der redaktionellen Berichterstattung bei RNF sein wird. Außerdem haben die “vm-people” aus Berlin, die diese Kampagne entwickelt haben, aus meiner Sicht mindestens zwei Dinge richtig gemacht:

  1. Sie haben sich als Absender erkennbar gemacht: Jedes Päckchen war mit der vollen Adresse der Agentur versehen. Man hätte die Urheber also jederzeit kontaktieren und sich über den Zweck des Päckchens informieren können, wenn man allzu skeptisch gewesen wäre.
  2. Es gab an keiner Stelle innerhalb dieser Kampagne die Aufforderung, über die Aktion zu berichten; sei es journalistisch oder via Blog. Die Kampagne vertraut alleine auf ihre Attraktivität. Weder suggerierte sie dem Empfänger des Päckchens eine Verpflichtung sich erkenntlich zu zeigen, noch folgten nach Zusendung des Päckchens weitere zweideutige Marketing-Angebote.

Diese beiden Punkte ließen mich überhaupt ins Spiel einsteigen und vermuten, dass es sich um eine seriöse Aktion handelte; was im übrigen auch die Voraussetzung war, dass ich überhaupt in Erwägung zog, einen redaktionellen Beitrag über die Kampagne zu machen.

Ich frage mich natürlich, inwieweit es Kalkül war, dass ausgerechnet ich eines der abgezählten Päckchen bekam. Konnte man damit rechnen, dass der “Zwonullie” der regionalen Fernsehredaktion auf ein solchermaßen auf dem Silbertablett offeriertes Thema anspringen würde? Oder ist es der Agentur gar nicht so recht, dass wir nun vorab veröffentlicht haben, dass letzten Endes das Technoseum hinter “Nanas kleiner Welt” steckt? Das Rätsel, das im Moment z.B. auf Facebook noch läuft, ist damit faktisch überholt. Andererseits sind durch unseren Beitrag in “RNF Life” am 15. März – grob geschätzt – 250.000 Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar auf die Kampagne aufmerksam geworden und haben eine zusätzliche Information zur anstehenden “Nano”-Ausstellung erhalten. Ist es nicht eines der primären Ziele einer Kampagne, eine möglichst breite Aufmerksamkeit zu erlangen? Ist ein TV-Beitrag dazu wünschenswert? Oder ist er dem Charakter der Viralität eher abträglich? Die Beantwortung dieser Fragen wäre dann wohl der nächste Teil einer Berichterstattung – die aber für unser regionales TV-Magazin doch zu speziell ist.

Bei den "Mannheimer Motoren-Werken" war die vierte Karte in Nanas Schnitzeljagd versteckt.

Aus der Sicht des direkten Adressaten zolle ich der Kampagne rundweg Respekt: Das Rätsel rund um Nana ist bis heute spannend inszeniert, die Rätsel auf allen Ebenen anspruchsvoll. Dass eine der “Schlüsselkarten” etwa bei den MWM zu finden war – nicht vorhersehbar. Die Fragen, um auf die “verdeckten” Websites zu gelangen – schwierig. Ich musste doch etwas intensiver googeln, um jeweils auf die richtigen Antworten zu kommen. Ich hatte nicht eben mit einem Frage-Antwort-Schema à la RTL gerechnet (“Was fährt Michael Schumacher? A: Rennwagen, B: Dreirad”), aber dass ich mich seitenlang durch Fachartikel wühlen würde, hatte ich auch nicht erwartet. Schließlich sind die Info-Seiten rund um die “Nanotechnologie” aufwändig gestaltet, sauber recherchiert und unter anderem mit eigens produzierten Einspielfilmen angereichert. Ohne dass ich mich anbiedern möchte: Die Kampagne macht Lust auf mehr – und hat damit ihr wichtigstes Ziel, zumindest bei mir, erreicht.

*) Der Beitrag hat nicht nur ein im weitesten Sinne zwonulliges Thema, sondern wurde auch von mehreren Zwonullies produziert:

Grün.

March 8th, 2010

Wie gesagt, ein neues Theme für diese Seite steckte mir schon länger in der Nase – jetzt isses da. Ich habe mich für “Green Park 2″ von Cordobo entschieden, einfach weil hier ein paar Dinge zusammen kamen:

  • Erstens mal kenne ich den @cordobo persönlich, was mir schon sehr sympathisch ist. Immerhin hat er auch das Design für rnf.de gezimmert, was mir nach wie vor auch sehr gut gefällt.
  • Zweitens bin ich neulich beim unvoreingenommen Theme-Browsen über “Green Park 2″ gestolpert, fand es ziemlich klasse, weil es leicht, übersichtlich und mit vielen Weißflächen daher kam – und habe dann erst bemerkt, dass es vom Cordobo ist. Dies also ein Pluspunkt der unvoreingenommenen Art.
  • Drittens passt das Theme farblich ziemlich brilliant zu meinem iPhone-Cover – was unter Corporate-Gesichtspunkten wahrscheinlich der schlagendste Punkt sein dürfte ;-)

Von allem mal abgesehen: Der Wechsel von K2 zu “Green Park 2″ ging vollkommen reibungslos vonstatten. Alle Widgets, Voreinstellungen etc. blieben vollständig erhalten, grade das Richtige für einen WP-Legastheniker wie mich. Hat er gut gemacht, der Cordo.

“Warum nun eigentlich Twitter?”

January 31st, 2010

Die Frage ist für all jene, die aktiv twittern, eh’ irrelevant. Und diejenigen, die nicht twittern, von Twitter zu überzeugen, ist eh’ schwer. Muss ja niemand, der nicht will. Ich stehe immer noch zu einem Satz, den vor langer Zeit mal geschrieben habe:

“Twitter ist wie Abseits: Man kann es nicht erklären, aber wenn man drinsteht, weiß man sofort wie es sich anfühlt.”

Und dann mag man es eben oder nicht. Neulich bin ich nun über einen Kommentar von Sascha Lobo zu diesem Thema gestolpert, an dem ich kurz anknüpfen möchte, um ihn noch weiter zu illustrieren. Das Bild, das ich gerne verwende, um Twitter zu erklären, ist das von der Kaffee-Ecke im Unternehmen oder der Küche bei der Party: Informationen informeller Art werden in der Kaffee-Ecke ausgetauscht, und die eigentliche Party steigt seit jeher in der Küche. Da erfährt man, was wirklich passiert. Es gibt viel Chit-Chat, aber eben auch viel Relevantes. Oder nochmal aufs Unternehmen gemünzt: Es gibt hier interdisziplinäre Kommunikation, hierarchiefreie Kommunikation. Vertraulichkeiten ohne Verbindlichkeiten. Sicherlich gibt’s hier manchmal auch Politik, Gerüchte, Indiskretionen; oft aber ist die Kaffee-Ecke das eigentliche “Schwarze Brett” des Unternehmens. Nicht zuletzt entstehen gerade in der gelösten Atmosphäre der “Meeting Zone” kreative Zirkel – spontan, ungeplant – und entwickeln neue Ideen. Ich habe Unternehmen kennengelernt, die diese Art des Arbeitens nachgerade kultivieren, die die “Meeting Zone” als “Working Zone” definieren, schnieke Möbel, W-Lan und Kaffee-Vollautomaten zur Verfügung stellen und das Arbeiten im Firmen-Café so fördern – weil sie ahnen, dass dabei Zählbares herauskommt.

Ein bisschen so ist auch Twitter, wie auch Sascha Lobo es sagt: ein Platz des Austauschs, der Empfehlung, der Zerstreuung. Ich hole mir da Inspiration, Amusement und durchaus auch ernsthafte Information, insbesondere auch professioneller Natur: Nie war es so leicht wie in Zeiten von Twitter die Nachrichtenlage im Blick zu behalten, Themenströme zu erkennen, ihre Reflektion durch die Redaktionen zu verfolgen. Andererseits gebe ich der Timeline selbst Input – das System beruht auf Geben und Nehmen, wie im “richtigen Leben” (als ob twittern unrichtig wäre…) auch: Sagst du mir was, sag ich dir was; so läuft’s doch. Twitter ist ein Instrument, das einen durch den Tag begleitet. Ob der Offline-Teil des Lebens darunter leidet, soll jeder selbst entscheiden. Meiner tut’s nicht; im Gegenteil, Twitter hat ihn bereichert. Ich lese mehr Information und mehr Meinung als früher. Und dadurch ist im Offline-Teil des Lebens mein Tellerrand ist niedriger geworden, der Blick darüber hinaus leichter.

Und wenn auf Twitter auch manchmal Säue durchs Dorf getrieben werden: Man muss ja nicht jeder nachlaufen. Würde man in der Kaffee-Ecke ja auch nicht.

Heute ein @kiwiplotzer

November 8th, 2009

Heute war Erntezeit. Und zwar nicht bei Farmville, sondern so richtig in echt. Denn Mitte November ist die Zeit, in der in unseren Breitengraden Kiwis geerntet werden. An Plotzers Hüttchen war das heute eine ganze Ecke Arbeit. Offenbar hat das Jahr 2009 der Kiwi ganz gut in den Kram gepasst, denn sie hat getragen wie noch nie: Bei 1000 Früchten haben wir heute aufgehört zu zählen und auch aufgehört zu arbeiten. Grob geschätzt 500 hängen noch drin in der Pflanze – die kommen dann nächstes Wochenende runter. So alles in allem sind das nun doch viiiiiiel mehr geworden, als ich im Juni an dieser Stelle noch prophezeit habe.

Die Früchtchen reifen jetzt noch etwa vier Wochen im Keller nach, und dann stellt sich heraus, ob die Masse dieses Jahres auch Klasse bedeutet. Dann sollten die Kiwis butterweich und süß sein. Und wenn dann klar ist, dass Dinger was taugen, werden wir ein paar davon unters Volk bringen – bevor wir selbst ganz grün werden.

Posted via email from Hingepinnt und hergeplotzert

Neues Outfit

September 30th, 2009

Nicht erschrecken, Ihr seid richtig. Nach anderthalb Jahren deltanews.de hatte ich Lust, ein bisschen was zu verändern. Eigentlich hätte ich ja gerne ein schönes, klares, aufgeräumtes Theme; aber ich habe den Eindruck, die sind alle nicht so leicht zu handhaben wie das K2, in dem ich ja auch schon einiges rumgewurschtelt habe, was mir bei einem Wechsel verloren ginge.

Was soll’s. Nun habe ich wenigstens mal die Linkfarbe von Standard auf was anderes geändert und dem Kopf ‘nen neuen Header verpasst. Das ist zwar auch noch nicht so ganz die Mannheimer Skyline, die ich mir für den Titel vorgestellt hatte – einfach deshalb, weil das jetzige Bild die Ludwigshafener Skyline zeigt ;-) ; übrigens fotografiert vom “Hafenstrand” aus, der Lounge im Mannheimer Musikpark, mehr zufällig als geplant. So spektakulär wie gewünscht war der Sonnenuntergang dann auch nicht – aber egal: der Anfang ist gemacht. Und wenn das Motiv, das ich mir eigentlich ausgedacht hatte, in diesem Jahr nochmal so ausschaut, wie ich es mir denke, dann hab ich’s ja mit ein paar Mausklicks online.

Das Kiwi-Blog

June 26th, 2009

Ich habe in der Vergangenheit schon mehrfach darüber getwittert: Dass ich mal wieder in der Kiwi sei. Dass ich Äste rausschneiden würde. Dass es der Ernte entgegen gehe. Und so weiter. Und nicht selten kamen ungläubige Kommentare zurück: “Kiwiiis? Hiiier?” Aber klar. Und damit der Unglaube nun ein Ende habe – dafür hab ich das Wachstum der Kiwis in diesem Jahr von Beginn an dokumentiert.

Im April beginnt unsere Kiwi hier ganz langsam auszutreiben, und von da an kann man ihr gewissermaßen täglich beim Wachsen zusehen. Dieses bunte grüne Aus-Treiben habe ich jetzt in einer Picasa-Foto-Show zusammengetragen. Eine Kiwi-Doku sozusagen. Jetzt, Ende Juni, ist allerdings gerade mal die Hälfte des Wachstums bis zur Ernte vorbei. Die Früchte bleiben bis zum ersten Frost Ende November an der Pflanze, werden dann geerntet und müssen dann im Keller noch bis kurz vor Weihnachten nachreifen. Und dann, tja, dann gibt’s wunderbar süße, perfekt butterweiche, hundertprozentige Öko-Kiwis bis zum Abwinken. An der Pflanze, die ihr in den Bildern seht… (Kappes!) An den beiden Pflanzen, die ihr in den Bildern seht (denn es handelt sich um ein Männlein und ein Weiblein, eine weitere Pflanze ist abgestorben) reifen jedes Jahr zwischen 400 und 700 Früchte heran – je nach Kiwi-Laune. In jedem Fall aber ausreichend.

Die Foto-Show will ich bis November natürlich weiterführen, und Bilder von der Ernte gibt’s dann auch. Der wirklich spannende Teil aber – nämlich die Frage, ob die Bestäubung gut hingehauen hat und ob es wieder ein paar Kiwis gibt – ist inzwischen abgeschlossen. Ab jetzt wachsen die Früchte fein vor sich hin…

Glennkill

June 25th, 2009
Glennkill-Cover

Glennkill-Cover

Endlich hab ich den irischen Schafskrimi durch. Ich hab’ allerdings einen Fehler gemacht und ihn immer nur in kleinen Abschnitten gelesen. Das hat das Buch nicht verdient. Man sollte sich Urlaub dafür nehmen, Zeit haben und es in einem Rutsch durchblättern – ohne Kompromisse. Dann taucht man ein in die seltsam-witzige Gedankenwelt der Schafe, mitten hinein in ihre skurrile Kombinationsgabe und in ihre abenteuerlichen Argumentationsketten. Und dann – ist plötzlich auch alles ganz logisch…

Davon mal abgesehen: Ich hab’ immer wieder gegackert vor Lachen, alle paar Seiten, und zwar lauthals. Manche Passagen sind so unglaublich brillant – man kann nicht umhin, als auf offener Szene Applaus zu klatschen.

Mehr zum Buch (und das Buch selbst) gibt’s bei Amazon.

Posted via email from kirscheplotzer’s posterous

Das Urlaubsdomizil

June 16th, 2009

Der Vollständigkeit halber: Da das Hotel Mardusa im Montafon als Preis bei der RNF-Sommertour einen einwöchigen Familienaufenthalt als Preis sponsort, haben wir aus dem selbst gedrehten Promo-Material einen kleinen Film gezimmert. Hach – schee is scho… – siehe auch die Bilder einen Post früher.

Kurzurlaub in den Bergen

June 4th, 2009

Alles offline – naja, so gut wie. Es ist Urlaub. Eine lange Pfingstwoche im Montafon mit Natur, Golf, Seelebaumeln, spannender Action für die Kids – und einer grandiosen Landschaft, vier Stunden von hier in Vorarlberg in Österreich.
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Mist. Bloggeburtstag verpennt.

April 11th, 2009

Ja sowas. Am 29. März hat dieses Blog Geburtstag gehabt. Seinen ersten. In der Vorbereitung um die re:publica 09 hab’ ich das doch glatt verpennt. Naja, wurscht. Ich gratuliere mir – selbstreferenziell – dennoch nachträglich und will nur ein ganz kurzes Zwischenfazit ziehen: Das war ein seeehr lustiges und lehrreiches Jahr. Ich hatte ja früher schon so einige Blogversuche gestartet, dann wieder den Faden verloren und mich immer gefragt: Warum mache ich sowas eigentlich? Erst mit WordPress und der Verbindung zu Twitter und der übrigen Blogosphäre sowie der überhaupt inzwischen gewachsenen Wahrnehmung von Blogs hat mir es angefangen richtig Spaß zu machen, wieder mal ein Blog zu pflegen.

Eine Erfahrung, die ich dabei gemacht habe: Ich gehe mich anderen, offeneren Augen durch die Welt. Mehrmals am Tag stelle ich mir die Frage: War an diesem Tag irgendetwas Bloggenswertes? Etwas, das auch andere Menschen interessieren könnte? Hab ich also etwas Wertvolles erlebt? Und so lasse ich den Tag Revue passieren – was ich früher so bewusst nicht getan habe. Nicht selten sind Ereignisse einfach zu privat, als dass ich sie ins Netz hinausblasen wollte, klar. Aber die ein oder andere Ankedote war ja schon dabei, die sich einfach hübsch erzählen ließ. Noch dazu hat mich die Bloggerei als interessierten Laien in Sachen IT eine ganze Ecke weitergebracht. Über Twitter und die dadurch kennengelernten Tools für WordPress & Co. bin ich doch nochmal ein bisschen fitter im Umgang mit der Materie geworden; deshalb sehen die Seitenleisten immer wieder unterschiedlich aus. Wobei ich eine Entwicklung durchmache, die wohl einige von Euch kennen: Nach einer Phase, in der ich jedes Widget ausprobiert habe, kommt nun so ein bisschen die Rückbesinnung auf die Basics und die Frage: Was braucht man denn nun wirklich im Blog? Im Moment sieht es im Vergleich zu den ersten Wochen echt schon aufgeräumt aus – Blog-Feng-Shui, sozusagen. Ich wurschtel halt dran rum, sobald mal ein bisschen Zeit ist. Mal sehen, wo ich zum 2. Bloggeburtstag stehe. Im Moment fühlt es sich so an, als würde ich eher aktiver denn passiver.

Und last, but not least: eine Menge interessanter Menschen hab’ ich “kennengelernt” unter den Bloggern, viele Meinungen, viel Fachwissen, und durch den den Besuch der re:publica nicht nur virtuell, sondern nun sogar zum Teil im richtigen Leben. Und in der realen Sozialisierung hat Bloggen dann schon wieder einen Wert mehr für sich.