Archive for the ‘Futtertrog’ category

Zum Ausflügeln: Burg Windeck

July 18th, 2010

Ausflugsziel gesucht? Die Burg Windeck (Wikipedia) oberhalb von Weinheim ist perfekt, um einen gelungenen Sonntagnachmittag zu verbringen. Wer nun nicht so gerne wandert, kann man mit dem Wagen direkt bis an die Burg fahren. Dort erwartet einen dann gute, bodenständig-regionale Gastronomie (Kochkäs’-Schnitzel mit Rosmarinkartoffeln 10,80 € ist so ziemlich das Teuerste auf der Karte; dazu passt ein gespritzter Äppler perfekt) und ein gigantischer Blick über die Rheinebene – wie auf obigem Bild. Weinheim mit seinem Schloss und seinen Fachwerkhäusern zu Füßen, sitzt es sich bei gutem Wetter im Burghof wunderschön inmitten der gebrochenen Mauern; falls es nieselt, gibt es eine Burgschänke.

Wir haben dort einen herrlichen Familiennachmittag verbracht und wieder einmal festgestellt: Man sollte häufiger mal hochgehen. Stimmt. Alleine der Blick vom Burgfried ist es wert, den Anstieg in Angriff zu nehmen.

Burg Windeck, posted with vodpod

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Seegurke, schokoladig.

March 28th, 2010

Nachdem wir hier schon häufiger mal über Seegurken als chinesische Spezialität philosophiert haben, nun zur Komplettierung mal ein etwas anderes Modell: Zum Nachtreffen der Chinareise vom Januar gab’s dieses eigens hergestellte Unikat – äußerlich zwar in Originalform, im Innern dann aber doch mehr Mozartkugel. Was in Anbetracht einer vorwiegend glibbrigen Erinnerung an das echte Seeungeheuer keinen der Mitfahrer tatsächlich verärgerte.

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Lecker Metropolitaner

October 6th, 2009

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“Liebe geht durch den Magen”, sagt man – und da ist was dran. Dieser Meinung ist auch die Metropolregion Rhein-Neckar, die in diesen Tagen einen Werbeträger der ganz anderen Art vorstellt: den “Metropolitaner”. Ein Stück Gebäck, das es in dieser Form noch nie gab. Eine Neu-Kreation, die sich im Verlauf der letzten etwa anderthalb Jahre gegen Dutzende andere in mehreren Probier-Runden unter Experten durchsetzte. Ein Schoko-Rührteig mit Mandeln und Cranberries, unten dran ein Schoko-Fuß und obendrauf ein Marzipan-Blättchen mit dem Logo der Metropolregion. Mehr ist über das Rezept nicht zu erfahren. Es ist geheim und noch dazu markenrechtlich geschützt, ebenso wie der Name “Metropolitaner” selbst. Nach einer Verkostung würde ich sagen: Irgendwas Zimtiges könnte noch drin sein, ein bisschen Orangeat vielleicht – aber das ist eine reine Mutmaßung. Lecker ist er in jedem Fall, der Metropolitaner, der aussieht wie ein in eine Dreiecksform gepresster Muffin. Was im Prinzip sogar stimmt, denn eigens für den Metropolitaner bietet der Back-Großhandel jetzt Silikonformen in Delta-Form an, die künftig in den Bäckereien der Region zum Einsatz kommen sollen. Etwa ab November wird der Metropolitaner flächendeckend erhältlich sein. Noch ist es schwierig, das neue Gebäck zu probieren: Die erste größere Charge ging nämlich zunächst einmal nach München zum Auftritt der Metropolregion auf der Gewerbeimmobilienmesse “Expo Real”.

Am Ende muss wohl jeder selbst herausfinden wie das neue Stückchen Kuchen für ihn schmeckt: Für mich war er würzig wie “Mannemer Dreck”, sättigend wie ein “Woiknorze” und süß wie ein “Heidelberger Studentenkuss”. Eine feine Melange, sicherlich kalorienreich. Die Rezeptur verspricht, dass sich ein Metropolitaner zwei Wochen lang hält; daher eignet er sich auch als Geschenk, weshalb er auch in einer eigens designten Vierer- oder Zehnerbox zu kaufen sein wird. Und er kann sogar verschickt werden – aus der Metropolregion in die ganze Welt.

Qype: “The East” in Mannheim

February 9th, 2009

MannheimRestaurantsJapanisch & SushiBars & KneipenBarsCocktail BarsRestaurantsChinesisch

Frisch, schnell, gut, ausreichend – vier Adjektive für “The East”, dem ich gerne vier von fünf Sternen gebe. Den Asiaten im Herzen Mannheims (im Stadthaus N1) gibt es seit 2008, und wenn man sich die Website www.theeast.de genauer betrachtet, stellt man schnell fest, dass die Mannheimer Location nur die erste einer größer angelegten (allerdings noch im Entstehen befindlichen) Kette ist. Mannheim ist das “Headquarter Restaurant”, das Vorbild aller noch kommenden “The East”-Locations: 1000 Quadratmeter Restaurant, Lounge, Bar.

Was “The East” zu einem echten Tipp macht, ist das Mittagsbuffet: für 9,50 Euro gibt’s ein “All you can eat”-Buffet, allerdings nicht aus dem Warmhalte-Trog, sondern frisch zubereitet: Der Kunde sucht sich seine Hauptspeisen (Fisch, Meeresfrüchte, Huhn, Rind, Schwein, verschiedene Gemüse etc.) frisch vom Eisbuffet aus und reicht sie dem Koch, der sich den Zutaten im Front Cooking-Bereich annimmt. Wenige Minuten kommt der Teller frisch und heiß an den Tisch. Fein. Und dabei bleibt es nicht: Das Buffet bietet daneben jede Menge Vorspeisen, Beilagen, Sushi, hausgemachte Thai- und Vietnam-Soßen, Desserts, Obst – eben das komplette Asien-Programm. All das wird in einem modernen, stylishen Ambiente präsentiert; die Beschreibung “Lounge” passt hier schon sehr gut. Durch die Weitläufigkeit in den Räumen des ehemaligen “Marché” wirkt das Restaurant auch nicht überfüllt, wenn es gut besucht ist. Der Service ist aufmerksam und prompt, die Atmosphäre ruhig, gediegen und angenehm. “The East” ist sicherlich nicht nur zum Mittagstisch einen Besuch wert.
Mein Beitrag zu The East – Ich bin rkuehnl – auf Qype

Qype: “Mannheimer Morgen”-Kantine in Mannheim

January 5th, 2009

Mannheim

pic-0560Jeden Mittag gegen 12 Uhr bekomme ich Hunger. Und dann ist die Frage nicht: “Worauf hab ich Lust?”, sondern: “Was gibt’s in der Kantine?” Und meistens gibt’s dort dann auch etwas, das mir zusagt. Mit dem ich mich anfreunden kann. Das genießbar ist. Das meine Lust auf Kalorienzufuhr befriedigt. Ja – der Leser merkt: In dieser Aufzählung steckt eine qualitative Abstufung. Denn nicht immer ist das Kantinenessen ein Hochgenuss. Aber wenn es das nicht ist, dann sättigt es. Immerhin.

Ich selbst bin nach sechs oder sieben Jahren als Dauergast in der Kantine den “Mannheimer Morgen” wohl etwas betriebsblind. Aber Gäste, die nicht so oft dort zu speisen pflegen, sind doch immer wieder nachgerade begeistert von dem Angebot des von Eurest geführten Betriebes. Für “externe” Gäste (zu denen ich mich als Nicht-Mitarbeiter der Zeitung auch zähle) fallen für ein Hauptgericht mit 2 Beilagen immerhin 5,40 Euro an, zzgl. Getränk stehen regelmäßig damit regelmäßig 6,20 Euro zu Buche – das ist für eine Kantine happig. Dafür stehen aber auch immer drei Gerichte zur Auswahl, zwei konventionelle und ein “Aktionsgericht”; je nachdem, ob die Kantine chinesische, itlalienische, Vital- oder sonstige Wochen feiert. Manchmal gibt es Ausgefallenes: Hirsch, Wildschwein, Edelfische, Putenrollbraten; an anderen Tagen aber auch (wohl um des kalkulatorischen Ausgleichs Willen) sehr einfache Gerichte: Käsesspätzle, Spaghetti Bolognese – so etwas.

Wer sich nicht auf ein Hauptgericht einlassen will, kann sich von Beilagen ernähren: Nudeln, Reis, Kartoffelbrei, Kraut, Suppe – das alles gibt’s im steten Wechsel recht preiswert ab 0,80 Euro pro Portion. Geschmacklich ist das alles zumeist in Ordnung, echte Ausreißer nach oben und unten gibt es selten. Ok – eines vielleicht: Die Nudeln sind überproportional häufig verkocht und die Soßen vielleicht ein bissel fad, aber zumindest Letzteres lässt sich durch einen beherzten Griff zur Pfeffermühle ändern. Und nicht selten wird man durch kreative Ideen bei den Desserts wieder versöhnt.

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Die Kantine des “MM” zeichnet sich durch ein nicht eben komplettes, aber ausreichendes Zusatzsortiment aus: Eis und Mohrenköpfe gehen wie die Hölle, Muffins und Donuts sind fein, die Kaffeestückchen verführerisch. Leider wurde die früher vorhandene, sensationell gute, aber wartungsintensive Kaffeemaschine durch einen gesichtslosen “selecta”-Automaten ersetzt – und so schmeckt der Kaffee jetzt auch.

Sei’s drum – wer sich im ernährungstechnisch recht unterentwickelten Gewerbegebiet “Wohlgelegen” am östlichen Rand des Stadtteils Neckarstadt bewegt, kann eine Nahrungsaufnahme in der Kantine des “MM” durchaus in Erwägung ziehen. Das Mobiliar ist – branchenüblich – nüchtern; zumindest aber strahlt der Parkettboden einen Hauch von konventioneller Gastronomie aus. In der näheren Umgebung findet sich die Kantine des “Duden”-Verlags (als Alternative empfehlenswert) sowie mehrere Imbiss-Restaurants, die sich rund um den Groß-Supermarkt “Marktkauf” geschart haben.

Wer richtig schön zu Mittag speisen will, fährt 5 Minuten mit dem Auto nach Feudenheim in die Gaststätte “Zum Neckartal”. Aber das wäre ein anderer Artikel.
Mein Beitrag zu “Mannheimer Morgen”-Kantine – Ich bin rkuehnl – auf Qype