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Die vierte Karte

March 11th, 2010

Die Schnitzeljagd um “Nanas kleine Welt” wird irgendwie immer spannender – und die Orte, an denen die “Schlüsselkarten” in Mannheim gefunden werden können, immer “unoffensichtlicher”. Die vierte Karte fiel mir heute Mittag in die Hände, als ich zufällig an dem “Werk” aus dem Rätselhinweis vorbeifuhr und mir dann klar wurde, wie gut an dieser Stelle Nanas Tipps zusammen passten. Nachgefragt. Volltreffer.

BTW: Mit dem “Zeitraumexit” hat der Fundort gar nichts zu tun. Hier habe ich nur gerade meinen nächsten Termin. Und dass Logo und Karte so gut zusammen passen – das ist wieder Zufall, und gar nicht viral.

Mehr zu meinen Erfahrungen rund um “Nanas kleine Welt” gibt’s demnächst bestimmt hier…

Toaster, übermotiviert.

March 11th, 2010

Er tut das jeden Tag. Wirklich. Vor einer Weile hab’ ich das Phänomen auch mal in einen Tweet gepackt:

Da nun andernorts, beim Fußball und beim Eishockey, der Videobeweis eine steigende Relevanz erfährt, ist hier eine aktuelle Originalaufnahme dazu.

Wir drehen dann schon mal für einen Beitrag über eine Viral-Kampagne…

March 9th, 2010

…die seit ein paar Tagen in Mannheim läuft. Alles noch sehr kryptisch, und ich bin auch nur durch einen Riesenzufall drauf gekommen. Ein paar Elemente fehlen auch noch, um die Geschichte rund zu bekommen… Das wird aber noch, ganz sicher. :)

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Besucht in Mannheim: das “Spotlight”-Werbefilmfestival

March 8th, 2010

Zum ersten Mal gastierte vergangene Woche das “Spotlight”-Werbefilmfestival in Mannheim; ein weiteres Element, um die Kreativwirtschaft in der Quadratestadt weiter zu befördern. Ein bisschen Inspiration kann da nicht schaden, ein anerkanntes Festival schon gar nicht. Angeblich hat sich die Stadt den Zuzug des “Spotlight” aus Ravensburg 100.000 Euro kosten lassen – jedes Jahr. Nun – dafür blieb der Glamour-Effekt nach außen blieb bei der Premiere auch nicht aus. Der Rosengarten ausverkauft, die Werbewirtschaft hatte Mannheim im Blick. Das Ziel, sich als Kreativzentrale zu positionieren, wurde damit sicher nicht verfehlt.

Die Veranstaltung an sich hielt indes nicht, was sie versprach – trotz Oliver Kalkofe in der Moderation, trotz Helmut Zerlett und seiner Band als unterhaltendem Element, trotz Max Mutzke als Show Act. Der Abend zog sich wie Kaugummi. Nach dem offiziellen Beginn der Veranstaltung verging alleine fast eine Stunde, ohne dass ein einziger Spot gezeigt wurde. Statt dessen gab’s Interviews mit Sponsoren, Grußworte der Veranstalter, der Politik, ein Gespräch mit Prof. Udo Dahmen von der Popakademie. Für sich genommen alles gerechtfertigt – für den Besucher im Saal ein einziger großer Gähnfaktor. Nach der Filmrolle dauerte die Auswertung der Publikumswertung wiederum mehr als eine Stunde. Da gibt’s sicherlich noch Optimierungspotenzial.

Einen Eindruck vom Spotlight 10 in Mannheim vermittelt ein Beitrag des RNF (darin u.a. einige Spot-Auszüge):

Die Spots selbst dann: Unstrittig gut. Und mit ihr reifte wieder einmal die Erkenntnis: Je marktfähiger ein Spot sein muss, je mehr der Kunde Erfolgsdruck verspürt, um so glatter wird er. Verliert Spritzigkeit, sucht noch ein wenig nach Frechheit, wird massenkompatibles Irgendwas. Am eindrucksvollsten, überraschendsten, luftanhaltendsten waren da noch die Studentenspots für zum Teil noch gar nicht erfundene Produkte – sprich: Kein Kunde, keine Zurücknahme. So dürften Spots meinethalben immer sein, auch im echten Leben.

Ich habe einige der Spots, die mir gut gefallen haben, via Youtube zusammengetragen. Wer’s genau wissen will, findet hier die Entscheidungen der Jury und des Publikums.

AIDS-Prävention (Schweiz)

Du bist Terrorist

The PEN Story (Olympus)

Hornbach: Hymne (“Mach es zu Deinem Projekt”)
Inzwischen zwar bekannt – ergo auch überraschenderweise massenkompatibel – dennoch immer wieder gut.

Grün.

March 8th, 2010

Wie gesagt, ein neues Theme für diese Seite steckte mir schon länger in der Nase – jetzt isses da. Ich habe mich für “Green Park 2″ von Cordobo entschieden, einfach weil hier ein paar Dinge zusammen kamen:

  • Erstens mal kenne ich den @cordobo persönlich, was mir schon sehr sympathisch ist. Immerhin hat er auch das Design für rnf.de gezimmert, was mir nach wie vor auch sehr gut gefällt.
  • Zweitens bin ich neulich beim unvoreingenommen Theme-Browsen über “Green Park 2″ gestolpert, fand es ziemlich klasse, weil es leicht, übersichtlich und mit vielen Weißflächen daher kam – und habe dann erst bemerkt, dass es vom Cordobo ist. Dies also ein Pluspunkt der unvoreingenommenen Art.
  • Drittens passt das Theme farblich ziemlich brilliant zu meinem iPhone-Cover – was unter Corporate-Gesichtspunkten wahrscheinlich der schlagendste Punkt sein dürfte ;-)

Von allem mal abgesehen: Der Wechsel von K2 zu “Green Park 2″ ging vollkommen reibungslos vonstatten. Alle Widgets, Voreinstellungen etc. blieben vollständig erhalten, grade das Richtige für einen WP-Legastheniker wie mich. Hat er gut gemacht, der Cordo.

iSandwich 4G

February 24th, 2010
Eben Link via Email bekommen – hoffe, es ist nicht schon uuuuuralt…

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Links for 2010-02-10

February 11th, 2010

Neue Sendereihe: Die “Bermuda Shorts” auf RNF

February 10th, 2010

Ab 1. März neue Sendereihe auf RNF | Kooperation mit der FilmCommission Metropolregion Rhein-Neckar und der freien Filmszene in der Region | Preview-Party am 25. Februar im Atlantis-Kino, Mannheim

In diesem Design gehen die "Bermuda Shorts" ab 1. März bei RNF an den Start
In diesem Design gehen die “Bermuda Shorts” ab 1. März bei RNF an den Start

Mit einer neuen Sendereihe startet das Rhein-Neckar Fernsehen ins Frühjahr: „Bermuda Shorts” zeigt Kurzfilme, die in der freien Szene der Metropolregion entstanden sind. Die neue Reihe entstand in Kooperation mit der FilmCommission Metropolregion Rhein-Neckar.

„Gerade bei uns im Dreieck macht es Sinn, eine solche Sendung zu starten”, sagt RNF-Projektleiter Ralph Kühnl, „denn die Szene ist hier außergewöhnlich dicht.” Nach Informationen der FilmCommission der Metropolregion Rhein-Neckar sind hier in den vergangenen beiden Jahren an die 170 kurze Streifen entstanden. Die meisten von ihnen werden bei einem der vier Kurzfilmfestivals eingereicht: Der Goldene Hirsch, B-Seite, GirlsGoMovie und Clip Award. Die Filmemacher nähern sich ihrem Sujet mit unterschiedlichen Zielen und Ansprüchen: Ihre Clips entstehen aus privatem Antrieb oder als Studienarbeiten der Hochschule für Gestaltung, als Bewerbungen für Filmhochschulen oder Ergebnisse von Workshops. Bedient werden alle Genres von Fiktion über Dokumentation und Musikclips bis hin zur Animation in Längen zwischen einer und 15 Minuten.

„Diesen Werken wollen wir künftig eine Plattform bieten. Es war nahe liegend, dass der Fernsehsender für die Metropolregion Rhein-Neckar den Filmemachern das Tor zu einer breiteren Öffentlichkeit öffnet”, begründet RNF-Programmchef Bert Siegelmann das Engagement des Senders. „Die Produktionen haben nicht selten einen überraschend frischen Blick auf die Region, sie setzen bekannte Spielorte in einen völlig neuen Kontext. Diese neuen Ideen wollen wir durch die Ausstrahlung auf RNF wertschätzen und fördern.”

Die freie Filmszene arbeitet an der Produktion der „Bermuda Shorts” intensiv mit. So sind beispielsweise Virginia Hauck, Organisatorin des Festivals „Der Goldene Hirsch” und Benjamin Jantzen, Projektleiter des Videokunstfestivals „B-Seite”, in die Redaktion der Sendung eingebunden. „Für viele Filmer könnte die Sendung ein zusätzlicher Anreiz sein, intensiver als bisher zu produzieren. Wir erhoffen uns noch mehr und noch bessere Filme in der Zukunft, um unsere Position als führender Kurzfilm-Cluster in Deutschland und Europa zu festigen und auszubauen”, skizziert Virginia Hauck ihre Motivation bei den „Bermuda Shorts” mitzumachen und die Sendung auch mit zu präsentieren.

Der Name ist übrigens keine völlig neue Kreation: „Bermuda Shorts” hieß bereits eine DVD aus dem Jahr 2009 mit den besten Filmen aus den vier Festivals, herausgegeben von der FilmCommission Metropolregion Rhein-Neckar in Kooperation mit dem Medienforum Heidelberg. „Die Sendung ‘Bermuda Shorts’ ist der nächste logische Schritt einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit und einer rasant wachsenden Filmszene in der Region. RNF ist die ideale Plattform, um die regionalen Filmemacher einem breiteren Publikum zu präsentieren und weitere Motivation für die Szene zu schaffen, so dass wir in naher Zukunft nicht nur Filme, die in der Region gedreht wurden, sondern auch Filme von Filmemachern aus der Region auf der Berlinale bewundern können”, so Michael Ackermann, Projektleiter der FilmCommission Metropolregion Rhein-Neckar.

Moderatorin der „Bermuda Shorts” ist die RNF-Mitarbeiterin und ehemalige Miss Germany Alexandra Philipps: „Das Konzept hat mir sofort gefallen. Mein Job ist es unter anderem, die Filme für den Zuschauer einzuordnen. Manchmal ist es schon spannend die Gründe zu hören, weshalb ein Film überhaupt und warum er so und nicht anders entstanden ist. Deshalb werden wir immer wieder Gesprächspartner einladen, etwa Regisseure, die etwas über ihre Produktionen erzählen.”

„Bermuda Shorts” ist immer montags um 21:30 Uhr und dienstags um 23:30 Uhr im Programm von RNF zu sehen. Jeweils zum Monatsbeginn gibt es eine neue Ausgabe der Sendereihe. Die Premiere geht am Montag, 1. März 2010, um 21:30 Uhr on air.

Vor der Erstausstrahlung im Fernsehen gibt es eine Preview-Party im Mannheimer Kino „Atlantis” (K2,32; 68159 Mannheim) am Donnerstag, 25. Februar 2010, 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kontakt für Rückfragen:

RNF, Ralph Kühnl, Telefon: 0621/392-2784, Email: ralph.kuehnl@rnf.de

Web-Links:

http://www.rnf.de

http://www.filmcommission-mrn.com/

FlipCam im Redaktionseinsatz

February 2nd, 2010
via rnf.de

Auf dem Videocamp in Essen haben wir bereits darüber diskutiert: Eignet sich ein Funprodukt wie die FlipCam im Ausnahmefall auch als Aufnahmegerät für Nachrichtenbeiträge im Fernsehen? Am Wochenende kam es zur Feuertaufe: Ein Straßenbahnunfall in meinem Wohnort – weit und breit keine professionelle Kamera in der Nähe. Der Vorfall war fürs Regionalfernsehen durchaus berichtenswert: Wenn eine der Haupt-Straßenbahnlinien in der Region durch einen Unfall für längere Zeit ausfällt, dann kann man da ein paar Sekunden Bilder zeigen. So man sie denn hat. Ich habe also mit der Flip einige Einstellungen gedreht, die wir dann auch im Regionalmagazin gesendet haben. Ich denke, mit ein bisschen Übung (so eine kleine Kamera wackelt in der Hand halt doch wie ein Kuhschwanz…) und in Kenntnis der Fähigkeiten und Limitierungen der Kamera können ganz passable Aufnahmen entstehen – das hat der aktuelle Fall belegt.

Schade ist nach wie vor nur, dass das eigentlich hochwertige Aufnahmeformat der Flip nicht so recht mit dem Sendebetrieb harmoniert: Die Clips der Flip (HDV, 30 Vollbilder pro Sekunde) müssen in das vergleichsweise banale und technisch ältere Sendeformat (DV-PAL, 50 Halbbilder pro Sekunde) konvertiert werden, was – wenn es einigermaßen ruckelfrei aussehen soll – einem MacBookPro immerhin eine Rechendauer von ca. 1 Stunde für 45 Sekunden Beitrag abverlangt. Zeitersparnis kann natürlich jederzeit mit Qualitätsverlust erkauft werden, keine Frage. Andererseits jedoch gilt gerade im Regionalfernsehen: Je mehr Bilder von unterschiedlichen Ereignissen es gibt, um so höher ist der Informationswert für den Zuschauer; da kann eine kleine FlipCam, die bei unplanbaren Ereignissen einfach schnell zur Hand ist, gute Dienste leisten – und dann lohnt sich auch der Rechenaufwand.

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“Warum nun eigentlich Twitter?”

January 31st, 2010

Die Frage ist für all jene, die aktiv twittern, eh’ irrelevant. Und diejenigen, die nicht twittern, von Twitter zu überzeugen, ist eh’ schwer. Muss ja niemand, der nicht will. Ich stehe immer noch zu einem Satz, den vor langer Zeit mal geschrieben habe:

“Twitter ist wie Abseits: Man kann es nicht erklären, aber wenn man drinsteht, weiß man sofort wie es sich anfühlt.”

Und dann mag man es eben oder nicht. Neulich bin ich nun über einen Kommentar von Sascha Lobo zu diesem Thema gestolpert, an dem ich kurz anknüpfen möchte, um ihn noch weiter zu illustrieren. Das Bild, das ich gerne verwende, um Twitter zu erklären, ist das von der Kaffee-Ecke im Unternehmen oder der Küche bei der Party: Informationen informeller Art werden in der Kaffee-Ecke ausgetauscht, und die eigentliche Party steigt seit jeher in der Küche. Da erfährt man, was wirklich passiert. Es gibt viel Chit-Chat, aber eben auch viel Relevantes. Oder nochmal aufs Unternehmen gemünzt: Es gibt hier interdisziplinäre Kommunikation, hierarchiefreie Kommunikation. Vertraulichkeiten ohne Verbindlichkeiten. Sicherlich gibt’s hier manchmal auch Politik, Gerüchte, Indiskretionen; oft aber ist die Kaffee-Ecke das eigentliche “Schwarze Brett” des Unternehmens. Nicht zuletzt entstehen gerade in der gelösten Atmosphäre der “Meeting Zone” kreative Zirkel – spontan, ungeplant – und entwickeln neue Ideen. Ich habe Unternehmen kennengelernt, die diese Art des Arbeitens nachgerade kultivieren, die die “Meeting Zone” als “Working Zone” definieren, schnieke Möbel, W-Lan und Kaffee-Vollautomaten zur Verfügung stellen und das Arbeiten im Firmen-Café so fördern – weil sie ahnen, dass dabei Zählbares herauskommt.

Ein bisschen so ist auch Twitter, wie auch Sascha Lobo es sagt: ein Platz des Austauschs, der Empfehlung, der Zerstreuung. Ich hole mir da Inspiration, Amusement und durchaus auch ernsthafte Information, insbesondere auch professioneller Natur: Nie war es so leicht wie in Zeiten von Twitter die Nachrichtenlage im Blick zu behalten, Themenströme zu erkennen, ihre Reflektion durch die Redaktionen zu verfolgen. Andererseits gebe ich der Timeline selbst Input – das System beruht auf Geben und Nehmen, wie im “richtigen Leben” (als ob twittern unrichtig wäre…) auch: Sagst du mir was, sag ich dir was; so läuft’s doch. Twitter ist ein Instrument, das einen durch den Tag begleitet. Ob der Offline-Teil des Lebens darunter leidet, soll jeder selbst entscheiden. Meiner tut’s nicht; im Gegenteil, Twitter hat ihn bereichert. Ich lese mehr Information und mehr Meinung als früher. Und dadurch ist im Offline-Teil des Lebens mein Tellerrand ist niedriger geworden, der Blick darüber hinaus leichter.

Und wenn auf Twitter auch manchmal Säue durchs Dorf getrieben werden: Man muss ja nicht jeder nachlaufen. Würde man in der Kaffee-Ecke ja auch nicht.