Über Hörergeschichten im Radio darf man geteilter Meinung sein. Eine bei SWR3 dieser Tage möchte ich allerdings auf keinen Fall verpasst haben. Es ging in der Show so grundsätzlich und überhaupt um Vornamen, aufgehängt an dem Zitat: “Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose” und die Studie der Uni Oldenburg, nach der Namen bereits Assoziationen und damit Vorurteile bei Grundschullehrern wecken.
Wie auch immer – bei SWR3 sollten die Hörer ihre Erfahrungen mit Vornamen schildern – und eine Frau berichtete von einem Erlebnis auf dem Spielplatz. Dort rief eine Mit-Mutter nach ihrem Sohn: “ÜFFES! ÜÜÜFFEESS!!!” Auf die Frage hin, dass das ja ein interessanter Name sei und wo die Frau ihn denn her habe, habe die gesagt: “Och, den haben wir gelesen, und der hat uns gut gefallen.” Und wie man diesen Namen denn schreibe? “Y – V – E – S.” Üffes eben.
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