Barcamp? Check.

September 13th, 2009 by Ralph Leave a reply »

Ok. Es wurde Zeit. Da spiele ich seit… ach, fragt nicht in diesem Web mit und war noch nicht ernsthaft auf einem Barcamp. Ich hab zwar übers FutureMusicCamp in Mannheim berichtet, über das erste Barcamp Rhein-Neckar haben wir bei RNF im Studio gesprochen, dann war da die re:publica 09, diverse Twittertreffen und -lesungen – aber eben noch kein Barcamp. Das wäre nun aber auch abgehakt.bcs2-logo-klein Zumindest an einem Tag hab ich beim Barcamp II in Stuttgart mitgemacht. Viele der Mitcamper kannte ich ja schon von anderen ähnlichen Events, daher war das Real-Life-Treffen alleine schon nett. Und auch von den Sessions hab ich doch einiges mitgenommen.

Etwa von der Session von Nadia Zaboura von der MFG , die ja nun auch einer der Hauptsponsoren des BC war, über die Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg. Die Kernfakten hat Oliver Gassner quasi live gebloggt – spannende Einblicke in die IT-Welt im Ländle.

Die zweite Session zum Themenkomplex “Recht im Web 2.0″ fand ich aus professioneller Sicht spannend:  Carsten Ulbricht sprach über die Haftung von Betreibern von Bewertungsportalen für User Generated Content. Dort gab es einige Aspekte, die künftig auch für den Umgang mit Community-Beiträgen auf RNF.de erhellend sein können – und wenn es auch nur die Erkenntnis ist, dass es im Web noch erhebliche Grauräume gibt, die im konkreten Fall fast immer auf eine Einzelfallentscheidung hinauslaufen. Alles im allem blieb für mich nach der Session das Fazit, dass wir im Aufbau und rechtlichen Konstruktion der Community doch einiges richtig gemacht haben.

Nach der Mittagspause Session drei, die mir hoffentlich nachhaltig persönlich etwas bringt. Oliver Gassner beschäftigte sich mit “Getting Things Done” und der Umsetzung des Credos: “Der Kopf ist zum Denken da und nicht, um an etwas zu denken”. Ich hab mich daraufhin gleich mal detaillierter mit Task-Listen und der Organisation des beruflichen Alltags beschäftigt und habe dank der Recherche und einer kleinen Diskussion mit Oli nach der Session endlich den fehlenden Link für meine Organisation gefunden: Rememberthemilk.com (das ich ohnehin schon hatte) bietet neben der Verwaltung von Arbeitsaufgaben im Web auch eine Software fürs Smartphone, das die persönliche Task-Liste im Mobiltelefon mit der Web-Plattform synchronisiert. Damit entfällt – endlich – die “doppelte Buchführung” von priorisierten Tasks im Handy (oder Moleskine) und im Web (falls der Akku in die Knie geht oder das Buch wieder mal zu Hause liegen bleibt…). Außerdem gibt’s von RTM auch ein Firefox-Plugin für GMail, was als Fenster ja ohnehin immer irgendwie offen steht. Damit rechne ich mir immens steigende Chancen aus, dass ich über den Tag viel von dem weggestapelten Kleinkram künftig schneller erledigt und effektiver bekomme.

Zum Abschluss hab ich mir noch die “Blogcheck”-Session von Oliver angehört und parallel gleich ein bisserl am Blog rumgeschraubt. Naja. So richtig viel habe ich noch nicht hinbekommen. Irgendwann will ich für Deltanews.de eh ein neues Theme oder zumindest mal einen neuen Header.

Fazit: Das erste “echte” Barcamp hat richtig viel Spaß gemacht. Ein Riesendank an Jan Theofel, Carsten Ulbricht und ihr Team für die Orga. W-Lan, Raumplanung, Verpflegung – das hat aus meiner Sicht alles super geklappt. Barcamps haben ihren Erfolg ja durch das Gleichgewicht von Geben und Nehmen – diesmal war ich definitiv auf der Seite der “Nehmer”. Einerseits wollte ich mich zunächst einmal orientieren über die Machart und die Inhalte der Sessions, andererseits hätte ich mich auch bei den rein “manuellen” Tätigkeiten wegen eines Hexenschusses (“Ooooch…”) nicht so wirklich einbringen können. Sorry dafür. Aber das kann sich ja künftig alles ändern. Heute habe ich mich mal fürs Videocamp in Essen Ende November vorregistriert. Mal gucken, was mir da für eine eventuelle Session so alles einfällt…


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  1. Danke für dei erwähnungund lass gerne hören, wenn du noch fragen hast. Ggf blogge ich in Zukunft auch eher mal über RTM+GTD.

    ;)

  2. Jan Theofel says:

    Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass Markus Espenhain auch dem Core-Orga-Team angehört.

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