Archive for September, 2009

Neues Outfit

September 30th, 2009

Nicht erschrecken, Ihr seid richtig. Nach anderthalb Jahren deltanews.de hatte ich Lust, ein bisschen was zu verändern. Eigentlich hätte ich ja gerne ein schönes, klares, aufgeräumtes Theme; aber ich habe den Eindruck, die sind alle nicht so leicht zu handhaben wie das K2, in dem ich ja auch schon einiges rumgewurschtelt habe, was mir bei einem Wechsel verloren ginge.

Was soll’s. Nun habe ich wenigstens mal die Linkfarbe von Standard auf was anderes geändert und dem Kopf ‘nen neuen Header verpasst. Das ist zwar auch noch nicht so ganz die Mannheimer Skyline, die ich mir für den Titel vorgestellt hatte – einfach deshalb, weil das jetzige Bild die Ludwigshafener Skyline zeigt ;-) ; übrigens fotografiert vom “Hafenstrand” aus, der Lounge im Mannheimer Musikpark, mehr zufällig als geplant. So spektakulär wie gewünscht war der Sonnenuntergang dann auch nicht – aber egal: der Anfang ist gemacht. Und wenn das Motiv, das ich mir eigentlich ausgedacht hatte, in diesem Jahr nochmal so ausschaut, wie ich es mir denke, dann hab ich’s ja mit ein paar Mausklicks online.

Twitterfavs for 2009-09-28

September 29th, 2009

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September 28th, 2009

Es geht um Noémie

September 26th, 2009

Dies hier ist eine Geschichte aus dem direkten Bekanntenkreis meiner Familie. Es geht um Noémie.

Noémie war noch im Bauch ihrer Mutter, als sie einen Schlaganfall bekam.

noemie_startEben. Vielleicht geht es Euch jetzt genau wie mir, als ich diesen Satz hörte. Ich musste ihn erst einmal nachklingen lassen, um zu begreifen, was er bedeutete. Musste die Welt erst einmal wieder zurecht rücken. Die wenigen Fakten ordnen, die eigentlich nicht zusammen gehören. Die mir in dieser Kombination noch nie begegnet sind.

Noémie ist heute drei Jahre alt. Sie lebt. Sie wird geliebt. Ihre Familie kämpft. Wie sehr, das erlebt meine Mutter sehr nah mit: Sie ist eine Kollegin von Noémies Mutter. Alles, was man zu Noémie wissen muss, gibt es auf ihrer Website nachzulesen: http://www.noemie-sonnenschein.de/

Warum ausgerechnet ICH das hier poste? Nun – mir geht das kleine Mädchen nicht mehr aus Kopf. Seine Familie schuftet und ackert, um die zahlreichen Therapien für die Kleine zu finanzieren. Katia Rickert, die Mutter, ist – quasi nebenbei – Konzertpianistin und spielt für ihre Tochter, um ein paar Euro zusätzlich in die Kasse zu bekommen. Zurzeit steht ganz akut die Investition in ein Therapie-Gerät an, das 15.000 Euro kostet – doch auch damit wird es dauerhaft nicht getan sein.

4-hndig 29.8.2009

Ich erhoffe mir von diesem Post ein bisschen Buzz im Netz, ein paar Trackbacks und Re-Tweets, in der Hoffnung, dass die Geschichte über Umwege bei einem Entscheider landet, der etwas bewegen kann und will. Ich erhoffe mir, dass das Netz etwas Gutes tun kann und Noémie auf seine Art hilft. Es gibt einen Presse-Artikel, den ich sehr bewegend finde. Ich habe ihn hier angehängt.

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ÜFFES!

September 25th, 2009

Über Hörergeschichten im Radio darf man geteilter Meinung sein. Eine bei SWR3 dieser Tage möchte ich allerdings auf keinen Fall verpasst haben. Es ging in der Show so grundsätzlich und überhaupt um Vornamen, aufgehängt an dem Zitat: “Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose” und die Studie der Uni Oldenburg, nach der Namen bereits Assoziationen und damit Vorurteile bei Grundschullehrern wecken.

Wie auch immer – bei SWR3 sollten die Hörer ihre Erfahrungen mit Vornamen schildern – und eine Frau berichtete von einem Erlebnis auf dem Spielplatz. Dort rief eine Mit-Mutter nach ihrem Sohn: “ÜFFES! ÜÜÜFFEESS!!!” Auf die Frage hin, dass das ja ein interessanter Name sei und wo die Frau ihn denn her habe, habe die gesagt: “Och, den haben wir gelesen, und der hat uns gut gefallen.” Und wie man diesen Namen denn schreibe? “Y – V – E – S.” Üffes eben.

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links for 2009-09-23

September 23rd, 2009

New Pop 09 – ganz spontan

September 20th, 2009

Am Wochenende führte mich eine Produktion nach Baden-Baden. Ein Kundenauftrag, ein angenehmer Termin. Klar wusste ich, dass das “SWR3 New Pop-Festival” anstand; hatte aber keinerlei Idee, wie es in Baden-Baden in diesem Tagen aussehen würde.

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Und vor allem ahnte ich nicht, dass ich im Epi-Zentrum des Festivals landen würde, denn: “unser” Tagungshotel direkt an Theater und Kurhaus war die Hauptabsteige der Stars. Wer nun glaubt, dass das im Haus selbst zu größerer Unruhe geführt hätte – mitnichten. Alles ging seinen routinierten, sehr zuvorkommenden Gang. Stars und Fans hatten ihre “Mixed Zone” vor dem Haupteingang: dort gab’s Autogramme, Shakehands, ein paar nette Worte; in der Lobby herrschte bereits wieder völlige Ruhe. Und so standen wir als Hotelgäste hier völlig entspannt Jan Delay (rollte auf einem “Segway” an), Cassandra Steen und Adel Tawil (“Stadt”) gegenüber. Im Restaurant schlürfte Magne Furuholmen, der Keyboarder von a-ha, seinen O-Saft; völlig unprätentiös. Und vor allem für uns völlig unerwartet.

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Klar – am Abend sind wir dann doch nochmal übers Gelände gezogen. Die große LeinwandDSC_0851 stand ohnehin in unmittelbarer Sichtweite. 20 Meter, und wir waren mittendrin im Geschehen. Mitten in der City, mitten in einer Masse von Tausenden von Menschen, die allesamt bester Laune waren.

Die ganze Stadt feierte mit: Kneipen und Bistros machten Mukke bis früh am Morgen, auf öffentlichen Plätzen gab es Laser-Shows, Geschäfte hatten bis Mitternacht offen. Doch – so ein spontanes, ungeplantes New Pop Festival – das hat schon was.

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Slinkachu aufm Werksgelände. So ‘ne Art von.

September 18th, 2009

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Es dauerte bis heute, ehe ich etwas von Slinkachus “Little People”-Projekt erfuhr: Kleine Menschen in Alltagssituationen, irgendwo in unserer realen Welt positioniert. Wie ich drauf kam? Über einen schlauen Kollegen. Bei einem Dreh auf dem Werksgelände der BASF in Ludwigshafen fiel meinem Kameramann (das sind die Menschen mit dem speziell scharfen Blick fürs Wesentliche) ein kleines Eselchen auf, das dort auf einem Stein wohnt. Völlig unscheinbar. Quasi zwangsläufig übersehbar. Knipse rausgezogen, fotografiert. Feine Sache. Und noch was dazu gelernt.

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Barcamp? Check.

September 13th, 2009

Ok. Es wurde Zeit. Da spiele ich seit… ach, fragt nicht in diesem Web mit und war noch nicht ernsthaft auf einem Barcamp. Ich hab zwar übers FutureMusicCamp in Mannheim berichtet, über das erste Barcamp Rhein-Neckar haben wir bei RNF im Studio gesprochen, dann war da die re:publica 09, diverse Twittertreffen und -lesungen – aber eben noch kein Barcamp. Das wäre nun aber auch abgehakt.bcs2-logo-klein Zumindest an einem Tag hab ich beim Barcamp II in Stuttgart mitgemacht. Viele der Mitcamper kannte ich ja schon von anderen ähnlichen Events, daher war das Real-Life-Treffen alleine schon nett. Und auch von den Sessions hab ich doch einiges mitgenommen.

Etwa von der Session von Nadia Zaboura von der MFG , die ja nun auch einer der Hauptsponsoren des BC war, über die Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg. Die Kernfakten hat Oliver Gassner quasi live gebloggt – spannende Einblicke in die IT-Welt im Ländle.

Die zweite Session zum Themenkomplex “Recht im Web 2.0″ fand ich aus professioneller Sicht spannend:  Carsten Ulbricht sprach über die Haftung von Betreibern von Bewertungsportalen für User Generated Content. Dort gab es einige Aspekte, die künftig auch für den Umgang mit Community-Beiträgen auf RNF.de erhellend sein können – und wenn es auch nur die Erkenntnis ist, dass es im Web noch erhebliche Grauräume gibt, die im konkreten Fall fast immer auf eine Einzelfallentscheidung hinauslaufen. Alles im allem blieb für mich nach der Session das Fazit, dass wir im Aufbau und rechtlichen Konstruktion der Community doch einiges richtig gemacht haben.

Nach der Mittagspause Session drei, die mir hoffentlich nachhaltig persönlich etwas bringt. Oliver Gassner beschäftigte sich mit “Getting Things Done” und der Umsetzung des Credos: “Der Kopf ist zum Denken da und nicht, um an etwas zu denken”. Ich hab mich daraufhin gleich mal detaillierter mit Task-Listen und der Organisation des beruflichen Alltags beschäftigt und habe dank der Recherche und einer kleinen Diskussion mit Oli nach der Session endlich den fehlenden Link für meine Organisation gefunden: Rememberthemilk.com (das ich ohnehin schon hatte) bietet neben der Verwaltung von Arbeitsaufgaben im Web auch eine Software fürs Smartphone, das die persönliche Task-Liste im Mobiltelefon mit der Web-Plattform synchronisiert. Damit entfällt – endlich – die “doppelte Buchführung” von priorisierten Tasks im Handy (oder Moleskine) und im Web (falls der Akku in die Knie geht oder das Buch wieder mal zu Hause liegen bleibt…). Außerdem gibt’s von RTM auch ein Firefox-Plugin für GMail, was als Fenster ja ohnehin immer irgendwie offen steht. Damit rechne ich mir immens steigende Chancen aus, dass ich über den Tag viel von dem weggestapelten Kleinkram künftig schneller erledigt und effektiver bekomme.

Zum Abschluss hab ich mir noch die “Blogcheck”-Session von Oliver angehört und parallel gleich ein bisserl am Blog rumgeschraubt. Naja. So richtig viel habe ich noch nicht hinbekommen. Irgendwann will ich für Deltanews.de eh ein neues Theme oder zumindest mal einen neuen Header.

Fazit: Das erste “echte” Barcamp hat richtig viel Spaß gemacht. Ein Riesendank an Jan Theofel, Carsten Ulbricht und ihr Team für die Orga. W-Lan, Raumplanung, Verpflegung – das hat aus meiner Sicht alles super geklappt. Barcamps haben ihren Erfolg ja durch das Gleichgewicht von Geben und Nehmen – diesmal war ich definitiv auf der Seite der “Nehmer”. Einerseits wollte ich mich zunächst einmal orientieren über die Machart und die Inhalte der Sessions, andererseits hätte ich mich auch bei den rein “manuellen” Tätigkeiten wegen eines Hexenschusses (“Ooooch…”) nicht so wirklich einbringen können. Sorry dafür. Aber das kann sich ja künftig alles ändern. Heute habe ich mich mal fürs Videocamp in Essen Ende November vorregistriert. Mal gucken, was mir da für eine eventuelle Session so alles einfällt…

Alles pupsegal

September 6th, 2009

Fundstück im Spielwarenladen. Eigentlich ist es ein Puzzle, und irgendwie fand ich es süß.

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