Mobilfunknetzbetreiberwerbestrategien mal so von außen betrachtet

Da gibt es Vodafone. Der rote Riese launcht mit einem immensen Aufwand eine neue Kampagne: “Es ist Deine Zeit”. Irgendso ein Ding auf der Suche nach einem neuen Profil. Irgendwas, um die Generation Upload anzusprechen. Ob eben jene Generation versteht, was Vodafone von ihr will, nämlich Upload, weiß ich nicht. Das steht da nämlich nirgends. Dafür gibt’s jede Menge Beef von der Generation, die eh schon ständig uploadet. Ein Riesenstress, weil Kollege Lobo und Frau Schnutinger sich kommerziell hergeben. In einem TV-Spot, der aufwändig ist, aber für mich nur auf einer sehr metamäßigen Ebene irgendwas aussagt. Es gibt ein Blog, und in dem gibt es böse Kommentare, in denen es sich vor allem um fehlende Knöppe an einem Handy dreht, dessen Name schon fast nix mehr zur Sache tut. Es gibt auch eine lustige Veräpple der Vodafone-Kampagne, in der das Unternehmen Yodafone heißt und in der ein kleiner grüner Mann der Hero ist. Das ist lustig und viral, aber leider nicht beabsichtigt. Und ob das nun eine Konsequenz aus allem ist oder nicht: Im Fernsehen laufen jetzt Spots ohne Frau Schnutinger und ohne Herrn Lobo. Für ihn sitzt seit ein paar Tagen irgendein anderer Generation-Uploader im Bus, der in echt wahrscheinlich gar nicht zur Generation Upload gehört. Was aber auch nix zur Sache tut. Wahrscheinlich ist der umgeschnittene Spot kürzer, damit günstiger, war eh schon immer so geplant, und das dürfte dann auch die offizielle Erklärung dafür sein, dass die aktuellen Webzweinullies in der Kampagne keine so große Rolle mehr spielen. Schreib ich jetzt halt mal so. Ungeprüft.

Und was macht T-mobile? Zeigt in der Werbung ein iPhone. Schwarz auf weißem Grund. Mehr nicht. Noch Fragen?

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