Könnt ich hören, hören, hören… Und spielen Sie’s LAUT!
Archive for June, 2009
Emiliana Torrini – Jungle Drum
June 30th, 2009Das Kiwi-Blog
June 26th, 2009Ich habe in der Vergangenheit schon mehrfach darüber getwittert: Dass ich mal wieder in der Kiwi sei. Dass ich Äste rausschneiden würde. Dass es der Ernte entgegen gehe. Und so weiter. Und nicht selten kamen ungläubige Kommentare zurück: “Kiwiiis? Hiiier?” Aber klar. Und damit der Unglaube nun ein Ende habe – dafür hab ich das Wachstum der Kiwis in diesem Jahr von Beginn an dokumentiert.
Im April beginnt unsere Kiwi hier ganz langsam auszutreiben, und von da an kann man ihr gewissermaßen täglich beim Wachsen zusehen. Dieses bunte grüne Aus-Treiben habe ich jetzt in einer Picasa-Foto-Show zusammengetragen. Eine Kiwi-Doku sozusagen. Jetzt, Ende Juni, ist allerdings gerade mal die Hälfte des Wachstums bis zur Ernte vorbei. Die Früchte bleiben bis zum ersten Frost Ende November an der Pflanze, werden dann geerntet und müssen dann im Keller noch bis kurz vor Weihnachten nachreifen. Und dann, tja, dann gibt’s wunderbar süße, perfekt butterweiche, hundertprozentige Öko-Kiwis bis zum Abwinken. An der Pflanze, die ihr in den Bildern seht… (Kappes!) An den beiden Pflanzen, die ihr in den Bildern seht (denn es handelt sich um ein Männlein und ein Weiblein, eine weitere Pflanze ist abgestorben) reifen jedes Jahr zwischen 400 und 700 Früchte heran – je nach Kiwi-Laune. In jedem Fall aber ausreichend.
Die Foto-Show will ich bis November natürlich weiterführen, und Bilder von der Ernte gibt’s dann auch. Der wirklich spannende Teil aber – nämlich die Frage, ob die Bestäubung gut hingehauen hat und ob es wieder ein paar Kiwis gibt – ist inzwischen abgeschlossen. Ab jetzt wachsen die Früchte fein vor sich hin…
What did you do when… Michael Jackson died?
June 26th, 2009Es ist wahrscheinlich wieder einer dieser Tage. Man wird sich später fragen: “Weißt du noch wie es war? Der Tag, an dem Michael Jackson gestorben ist? Was hast du da gemacht? Wie hast du es erfahren?” Diese Energie hat dieser heutige Tag, unbestritten.
Ich für meinen Teil hätte die Dramatik der letzten Stunden Jackos (bzw. eigentlich ja die aktuelle Berichterstattung darüber) normalerweise eigentlich eher nicht mitbekommen. Ich saß vor der Glotze und zappte so rum. Schaute “Numb3rs”, eine Serie, die sonst auch nicht zu meiner TV-Routine gehört. Und danach dann, beim letzten Rush durchs audiovisuelle Angebot, blieb ich an der Tickerleiste von n-tv hängen: “Michael Jackson im Krankenhaus. Herzstillstand. Koma.” Das waren so die Schlagworte kurz vor Mitternacht. Ich zappte mich durch zu CNN, denn – sorry – bei n-tv oder N24 auf aktuelle Bilder oder eine Unterbrechung des Programms zu hoffen, habe ich aufgegeben. “Breaking News”, also: Programmunterbrecher, finden dort ja eher nicht mehr statt. Nur in der Tickerleiste eben. Weil’s halt gut klingt. Aber das nur nebenbei.
Bei CNN war’s dann so wie erwartet: Wolf Blitzer moderierte souverän die aktuellen Ereignisse herunter. Schaltungen, Telefon-Interviews. Und was bemerkenswert war: Selbst als RTL im Nachtjournal und die ARD im Nachtmagazin schon die ersten nachrufartigen Beiträge am Start hatten, hielt sich CNN die Hintertür offen: Jackson sei tot, sagten “LA Times” und NBC, aber: “CNN cannot confirm yet”, hieß es immer wieder. In diesen Minuten nicht der erste sein zu wollen, der die Todesnachricht heraus bläst und als erste Quelle genannt wird – dazu gehört schon was. Erst als ein Gerichtsmediziner, ein Augenzeuge, an der Strippe war und den Tod aus erster Hand bestätigte, meldete CNN: “Michael Jackson is dead”. Das war unserer Zeit um halb zwei in der Früh.
Ich ging ins Bett und stellte mir vor, wie unwirklich der Ruf aus dem Radiowecker am nächsten Morgen für Abertausende Frühaufsteher klingen müsste: “Der Popstar Michael Jackson ist tot. Er starb in der Nacht in Los Angeles nach einem Herzstillstand”. Die Dampframme zum Frühkaffee.
Beim Einschlafen kamen Gefühle hoch. Welche Ereignisse waren vergleichbar? Ja klar – Elvis. Im August 1977 war ich zarte fünf. Und doch sehe ich mich in der Küche meiner Eltern auf der Eckbank und ich höre die Meldung im Radio. Ich sehe das betroffene Gesicht meiner Mutter. Ich höre sie telefonieren. Ich fühle das Entsetzen. All dies gehört zu meinen frühesten Erinnerungen.
Heute muss ich an einen Blogeintrag von Picki denken, die im vergangenen Jahr schon über diese “Historischen Tage” geschrieben hat. Der Anlass war ungleich angenehmer: Es ging um die Wahl Barack Obamas zum amerikanischen Präsidenten. Der dort ebenfalls erwähnte 11. September 2001 ist sicherlich der historischste aller historischen Tage der letzten Jahre; vielleicht sogar der einzige, der es mit der Ermordung JFKs aufnehmen kann. Zu 9/11 hatte ich eine grausame Angina. Fieber. Ich war krank geschrieben. Dennoch hatte ich einen Termin wahrzunehmen; eigentlich bescheuert, wie genau ich mich noch daran erinnere: Es ging um die Anprobe von Moderationsklamotten. Bevor ich mich auf den Weg machte, hatte mich eine Schlagzeilen-SMS erreicht: “Drama in New York. Flugzeug stürzt in World Trade Center.” n-tv zeigte (via CNN) live erste Bilder vom rauchenden Turm. Mein Termin drängte, ich also los, und in der Umkleidekabine erreichte mich die SMS meiner Familie: “Noch ein Flugzeug. Jetzt im zweiten Turm. Unglaublich.” Und wenig später: “Jetzt ist ein Turm eingestürzt.” Alles weitere für diesen Tag ist Monothematik.
Auch dieser Tag heute war nahezu monothematisch, wenn auch sicher nicht so weitreichend dramatisch wie 9/11. Dennoch: Auch wenn ich nicht zu den eingefleischten MJ-Fans gehöre und auch wenn ich nicht den Tränen nahe war: dieser Tag wird auf meiner internen Festplatte als “schreibgeschützt” eingestuft werden. Der Tag, an dem Michael Jackson starb.
Glennkill
June 25th, 2009Endlich hab ich den irischen Schafskrimi durch. Ich hab’ allerdings einen Fehler gemacht und ihn immer nur in kleinen Abschnitten gelesen. Das hat das Buch nicht verdient. Man sollte sich Urlaub dafür nehmen, Zeit haben und es in einem Rutsch durchblättern – ohne Kompromisse. Dann taucht man ein in die seltsam-witzige Gedankenwelt der Schafe, mitten hinein in ihre skurrile Kombinationsgabe und in ihre abenteuerlichen Argumentationsketten. Und dann – ist plötzlich auch alles ganz logisch…
Davon mal abgesehen: Ich hab’ immer wieder gegackert vor Lachen, alle paar Seiten, und zwar lauthals. Manche Passagen sind so unglaublich brillant – man kann nicht umhin, als auf offener Szene Applaus zu klatschen.
Mehr zum Buch (und das Buch selbst) gibt’s bei Amazon.
Berlin in anderthalb Tagen – hello and goodbye
June 25th, 2009Ich mag Berlin. Und immer mal wieder trägt der Job mich hin. Wie jetzt auch wieder. Normalerweise gibt es bei Terminen in der Hauptstadt kaum Zeit, sich in Ruhe umzusehen. Aber diesmal… – diesmal war das Programm nicht ganz so straff. Zum ersten Mal seit Jahren stand ich mal wieder ganz in Ruhe am Brandenburger Tor, das ich eigentlich nur als große Baustelle in Erinnerung hatte. Und obwohl ich nur meine kleine Handyknipse dabei hatte, gab das Tor doch ein so feines Motiv ab, dass selbst dieses Bild etwas wurde. Die Abendstimmung in einer der längsten Nächte des Jahres legte eine edle Atmosphäre über die Szenerie. » Read more: Berlin in anderthalb Tagen – hello and goodbye
Das Urlaubsdomizil
June 16th, 2009Der Vollständigkeit halber: Da das Hotel Mardusa im Montafon als Preis bei der RNF-Sommertour einen einwöchigen Familienaufenthalt als Preis sponsort, haben wir aus dem selbst gedrehten Promo-Material einen kleinen Film gezimmert. Hach – schee is scho… – siehe auch die Bilder einen Post früher.
Kurzurlaub in den Bergen
June 4th, 2009Alles offline – naja, so gut wie. Es ist Urlaub. Eine lange Pfingstwoche im Montafon mit Natur, Golf, Seelebaumeln, spannender Action für die Kids – und einer grandiosen Landschaft, vier Stunden von hier in Vorarlberg in Österreich.
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