Ah heah – des hot jo so explodiert… vun eewe uff awwel!
Wie wahr. So sprach es am Mittag des Ostersonntags eine Kirchgängerin zu ihrer Freundin auf der Gasse vor unserem Haus – und sie meinte damit: “Die Natur ist ja regelrecht explodiert in den vergangenen Tagen. Von jetzt auf nachher. Alles blüht – es ist eine wahre Pracht!”

Heute und zu Ostern also mal was richtig Banales im Blog: Einfach nur ein bisschen Schwelgen über das Blühen der Natur. Tatsächlich sind nach dem langen Winter hier an der Bergstraße die Pflanzen ausgebrochen als hätten sie sich synchronisiert. Alle gleichzeitig, wie abgesprochen. Innerhalb weniger Tage gab es dieses Meer von Farben – so sehr wie in diesem Jahr kurz vor Ostern ist mir das noch nie aufgefallen.

Auch so ein “Ausbruchskandidat” ist übrigens die Kiwi an unserem Haus. Ja, an der Bergstraße wachsen Kiwis. Und zwar nicht wenige. Ich hab’ ja schon immer mal ein paar Fotos darüber verloren, meistens von der Ernte, wenn wir hier mehr als 400 Früchte eingefahren haben. In diesem Jahr habe ich mal früher dran gedacht und auf den Auslöser gedrückt – sozusagen mit dem Aufspringen der ersten Knospe. Zwischen den beiden folgenden Bildern liegt mal grade eine Woche. Bei Temperaturen um die 22 Grad ist es als könne man der Pflanze beim Wachsen nachgerade zusehen.

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Als nächstes wird die Kiwi beginnen zu blühen, Myriaden von Bienen und Hummeln werden sie (hoffentlich) bevölkern – und dann beginnt im wahrsten Wortsinn das “Blümchen- und Bienchen-Spiel”. Ob das dann auch was mit den “Frühlingsgefühlen” zu tun hat?
Egal – genießt dieses herrliche, leuchtende Frühjahr. Das waren wieder einmal diese Momente, in denen ich mich geärgert habe, keine “richtige” Knipse zu haben.
