Ordnung im Blog

November 16th, 2008 by Ralph Leave a reply »

Das Blog ist ja so etwas wie die virtuelle Heimat eines WebZwoNullies. Das hab ich inzwischen kapiert. Der Knoten, an dem alles zusammenlaufen sollte, die Visitenkarte.

Meine Visitenkarte indes sah von Beginn an etwas wüst aus: Ein wildes Sammelsurium von Badges, Widgets und sonstigem Kram in der Sidebar, die als Zeiger in die weite Welt des WWW-2.0 weisen sollten, um mich – falls gewollt – bei verschiedenen Services auffindbar zu machen. Designmäßig war das nicht so dolle, aber zweckmäßig.

Mit dem Wildwuchs könnte jetzt Schluss sein, denn via @jodeleit bin ich auf retaggr.com aufmerksam geworden. Dieser Dienst aggregiert die virtuelle Identität im Web in einem bereits bereits recht gut ausgebauten Service. Hat man sich angemeldet und die Adressen seiner diversen Web-2.0-Aktivitäten hinterlegt, bekommt man als Ergebnis seine virtuelle Visitenkarte: ein Widget (siehe Sidebar) bzw. eine html-Signatur, die alle Profile, die man eben so pflegt, vereinigt. Die Icons sind clickable, und je nach Tiefe der Implementierung erscheinen die eigenen letzten Aktivitäten bei dem jeweiligen Dienst in einem kleinen Fensterchen: Updates, Playlists, Fotos, Videos, was auch immer. Besser habe ich das bisher noch nicht gesehen. Und: Die kompakte, schnörkelfreie Darstellung hält das eigene Blog designtechnisch einigermaßen sauber. Ich lass das jetzt mal eine Weile laufen und warte ab, welche weiteren Dienste noch integriert werden. Und inzwischen überlege ich mir, wie ich meine Sidebar weiter entrümple. :-)


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  1. dhr says:

    danke für den tipp, guck ich mir mal an :D

  2. ich verwende retaggr seit ca. einem jahr und hab sogar eine domain drauf umgeleitet und auf meiner real-life visitenkarte ist es auch drauf – daumen hoch!

  3. Thomas says:

    Die Idee von retagr ist sicher ganz ok. Gerade auf Deiner HP ist mir aufgefallen, wie komplex ein “Webdotzwonullie” offenbar vernetzt sein muss. Die Umsetzung finde ich persönlich noch nicht so begeisternd.
    Vielleicht liegt der richtige Weg in einem Rückbau von Diensten, Meta-Diensten und Meta-Meta-Diensten. Da blickt doch keiner mehr durch. Allein, was da im Umfeld von Twitter und iPhone abgeht ist schon heftig. Vieles zwar nett, aber die Gefahr, sich vom Inhalt wegzubewegen halte ich für gegeben.

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