Jep – ich bin wieder unten. Alles gut gegangen. Super-Sache, superbeeindruckend. Und nicht nur das Ereignis selbst, sondern schon die Vorbereitung darauf…
Die Blicke und Kommentare waren gönnerhaft bis neidisch: “Wieeeee – Du machst ne Ballonfaaaahrt?” Bei dieser Frage erklomm die Stimme in aller Regel zum Fragezeichen hin drei Oktaven und mündete dann in einem sehnsuchtsvollen: “Nimmste mich mit?” – “Hmm, sorry, nee… is’n Job.” Tja, und an dieser Stelle darf ich nicht ohne Genugtuung anmerken: Ja, die Arbeit als Fernsehreporter bietet zuweilen Abwechslungsreiches.
Durch einen Klick auf die Dia-Show kommt man übrigens zu einer größeren Version der Bilder.
Wie habe ich neulich im Twitter geschrieben: “Neidbekundungen werden entgegengenommen”
Jep, und zwar ganz zurecht. Ich habe den Blick aus 300 Metern Höhe genossen! Die Sicht reichte über die gesamte Region, die Hügel des Odenwaldes und der Haardt waren glasklar zu erkennen – besser hätten wir es nicht erwischen können.
Und warum bin ich eigentlich in die Luft gegangen? Es ging darum, die Jungfernfahrt des neuen Ballons der BASF zu begleiten und zu dokumentieren. Der grüne Ballon wird künftig häufiger über die Metropolregion schweben, und man kann sich über www.rheinneckarweb.de recht unkompliziert ein Ticket buchen, wenn man mal mitfahren möchte. Der Preis: um die 230 Euro. Nicht gerade günstig, stimmt, aber die Summe ist – das wurde mir klar, nachdem ich den Aufwand rund um so eine Ballonfahrt erlebte – schon gerechtfertigt.
Ach so – gertauft wurde ich ja auch: “Junker Ralph, mutiger Lander auf frischem Acker bei Maxdorf” ist jetzt mein Name innerhalb der Balloahrerzunft. Denn, nun, wir haben einem Landwirt in der Vorderpfalz die Scholle nochmal richtig durchgezackert. Blöd nur, dass das schon Kürbis gepflanzt. Wie auch immer: Er nahm die Landung unseres Ballons recht gelassen, der Schaden hielt sich von zwei kleineren Erdhäufchen abgesehen in Grenzen, ein Kindergeburtstag stürmte geschlossen den Landeplatz – es war also schon ein Erlebnis, für alle Beteiligten.
Der Link zum Beitrag, für den wir ja eigentlich unterwegs waren, folgt.